Michel Houellebecq

Ein Franzose, Schriftsteller, klein von Wuchs, hässlich, schlecht gekleidet wie ein typischer Deutscher, ein neuer Liebling der Medien, wie einst Sartre, nur konservativ-reaktionär eher denn links, wie man sagt. Er schreibt leicht verständlich, wie ein Journalist recherchiert er fleißig und hat zu allem eine Meinung. Zur Politik, zum Sex, zur Religion. Seinen Stoff nimmt er stets vom laufenden Meter der Zeit . Zuletzt schrieb er einen Bestseller zum Islam, zur Gefahr, dass der bald ganz Europa beherrscht. Wir unterwerfen uns ihm, halb bewusst, halb als Masochisten, die wir nun mal geworden sind. So seine Meinung in Romanverkleidung . Unsre heroische Zeit ist längst vergangen. Das kitzelt die meisten Leser hierzulande, auch die in Frankreich, nur dort spaltet er seine Gemeinde, denn Frankreich ist und bleibt immer irgendwie links, wie man sagt, sodass ihm dort seine Attacken gegen die Linke einige Sympathien noch kostet. In Deutschland macht ihn das populär und er kennt die Hand gut, aus der er frisst und lobt drum die Deutschen, bewundert sie fast. Er übertreibt aber nicht, weiß, die Medien machen die Auflage. Sie brauchen ihn und reservieren ihm die besten Plätze.

Schopenhauer hat es ihm scheinbar angetan, sagt er und seltsamerweise Joris Huysmans . Zum Glück kennt der deutsche Michel diesen nicht, sonst ahnte er nämlich, dass das nicht stimmen kann. Nichts an ihm erinnert an die Dekadenz jenes Ästheten. Aber was soll’s, Roman ist Roman, ein Sack, in den passt alles rein. Grades und Krummes. Gescheites und Dummes. Der kleine Mann ist listig, wie man es den Zwergen in der tiefen Grube deutscher Mären schon immer nachsagte. Er kennt sogar das Erfolgsrezept der Marlene Dietrich: Erst mach dich berühmt, dann zieh dich zurück aus dem Scheinwerferlicht. Das reizt die Medienmeute noch mehr, als alles, was du ihnen oft schon erzählt hast. Dann dürfen sie selbst fröhlich spekulieren. Und wer weiß, nach einiger Zeit und wenn diese dir wieder einen guten Bissen verspricht, kehrst du bald schon zurück. Vorerst gibt er großzügig seinen deutschen Kollegen, deren Konkurrenz er nicht mehr zu fürchten hat, noch einen Tipp, wie sie vorgehen sollten, um auch in Frankreich mehr und viel gelesen zu werden. Schreibt erotische Romane, rät er ihnen, politische Themen oder naturkundliche nimmt euch gebrannten Kindern doch niemand mehr ab. Tja, die Kultur ist ein Großbetrieb, der die anderen Firmen um ihn herum nicht wahrheitsgetreu, aber doch ganz erfolgreich spiegelt.

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Frieda Grafe- Filmkritikerin

Auf meinen Nachtischchen liegt ein Bändchen von unschätzbarem Wert.Ich lese mich immer wieder fest darin. Gedanken und ihr einzig angemessener Stil bilden ein unzertrennliches Paar, das die Unbilden der Zeit federleicht übersteht. Frieda Grafe musste sehr früh gehen. Ihr unnachahmlicher Blick auf das europäische und amerikanische Kino fehlt mir und vermutlich uns allen heute sehr. Echte, erhellende Kritik ist eben nicht zu ersetzen wie ein noch so hoch dotierter Bürostuhl sonst. Das Kino braucht den leidenschaftlichen Betrachter wie das Buch den kongenialen Leser. Grafes Thema ist die Sichtbarkeit, Sichtbarmachung des Realen, das eben nicht bloß abbildlich und realistisch zu erfassen ist. Das Sichtbare ist eine Konstruktion und der manchmal auch verzweifelte Versuch, den hörbaren Text von den Bildern zu trennen. Die Gesten allein erzählen zu lassen, was die Rede überfordert und vergisst. Die Story zu fragmentieren, um das Mechanische im Alltagsbetrieb schärfer wahrzunehmen. Grafe zeigt, wie die europäischen Filmkünstler die amerikanischen Filme sehen, zitieren und verwerfen, um auf ihr Eigenstes vorzustoßen. Gelingen und Scheitern an dem Widerständigen und Unbegreiflichen im Wandel sind dabei keine einfachen Gegensätze, die durch Erfolg und Misserfolg abzuschätzen sind. Das Rätselhafte und das Interessante sind die ästhetischen Kategorien, die die Kritikerin an den künstlichen Streifen zu ergründen sucht, aber nicht als ihre Trümpfe ausspielt, welche sie in ihrem Besitz zu haben wähnt. Übergangslos kommt sie von der formalen Beschreibung der Kameraeinstellung und Montagetechnik auf Themen, wie die Schwierigkeit des Mannes erwachsen zu werden, etwa bei Wim Wenders und seinem Vorbild Nicholas Ray. Wobei Wenders das Thema des Wanderns und Herumziehens , nicht aber die konstanten Elemente: -Dokument und Entertainment- des Amerikaners übernehmen kann. Europa fühlt, lebt und sieht anders auf das Leben. Im europäischen Kino kommen die Fragen nach unserem Kontinent deutlicher ans Licht, als in den politischen Diskursen und im Fernsehkino von heute, die beide in der papierenen Oberfläche stecken bleiben. Das alte europäische Kino, das sich damals neu nannte, also die französischen und italienischen Filme Godards, Antonionis usw., – viel weniger die deutschen Filmemacher,- interessierten sich sehr für Amerika, ahmten es aber nicht einfach nach. Sie glaubten sich stärker der Kunst verpflichtet als dem Kommerz, diesem Widerspruch, der freilich hier und dort immer eine hintergründige Rolle spielt; wie das Geld überhaupt, das so schwer in Bildern wahrzunehmen ist, wie fast alles, das es bestimmt, sogar bei Asketen wie Bresson. Das übermächtige Geld ist so schwer darzustellen wie die wahren Kulissen, in welchen es sich verbirgt. Die ins Auge fallenden Probleme, schon beim augenblicklichen Drehen des Filmes, sind bei den Europäern bedeutender als die gut und perfekt gemachte Story . Heute ist auch bei uns Entertainment alles, denn der Probleme sind wir auf Erfolg Dressierten überdrüssig, sie überlassen wir den Funktionären. Wie hätte Frieda Grafe darauf reflektiert? Sie fehlt uns wirklich sehr. Und ich sehne mich nach einem europäischen Kinosaal, in welchen alle Filme, die sie bespricht und beschreibt, endlich wieder und wieder zu sehen sind.

Die totalitäre Technik

Die Medien – Oligarchen verordnen ihrem Publikum Heimatgefühle, als Rezept gegen Globalisierungsängste. Die Schiene für die kleinen Leute. Für den sozial breit gefächerten Mittelstand serviert man uns unterhaltsame Humanitätskampagnen gegen die totalitären Regime von gestern – DDR und Nazireich- mit den Parolen von vorgestern. Zeit der endgültigen Abrechnungen.

Dabei verdrängen sie geflissentlich, dass sie bereits ein neues totalitäres Regime umfängt. Das mächtige Imperium der Technik. Diese trägt zwar noch keinen Kopf, denn das Haupt der künstlichen Intelligenz wird nachgeliefert noch und jeden Augenblick erwartet, wie einst der Messias. Doch die Anbetungsrituale sind in vollem Gange. Sie starren auf die kleinen Taschenmonitore, als entspränge daraus morgen schon die nie da gewesene, unvorstellbare Zukunft. Das Tischlein-deck-dich und die Siebenmeilenstiefeln bereiteten uns seit Jahrhunderten grob und naiv auf das Goldene Zeitalter vor, das uns jetzt die Techniker endlich bescheren können. Wer hätte je daran gedacht, nach all den Priestern, Propheten, Dichtern, Arbeitern, dass es die Techniker sein werden, die uns befreien. Unser altes Denken wird uns wie ein Kindermärchen vorkommen, in dem wir wie schwer Erkrankte Trost und Gott sichten. Bald aber wird selbst die Unsterblichkeit glänzen wie das Gold und alle Realität überflügeln.

Wir werden die Bedienten sein, gar nichts mehr tun müssen, wie das berühmte HB- Männchen, die letzte Vorläufer-Gestalt, einfach alles nur noch „frohen Herzens genießen“. Wer daran heute schon glaubt, wird morgen garantiert selig sein.

Lachen im Theaterkästle

Gestern in einem Boulevardtheater auf dem Lande. Das Laientheater ist immer wieder erfrischend. Es gehorcht der Pflicht, dem Zuschauer zu Diensten zu sein,es zu umschmeicheln und in seinen geliebten Vorurteilen zu bestärken. In dem amerikanischen Pointenstück gestern herrschte natürlich wieder das gesunde Vorurteil, welches das gemeine Volk schon immer liebt. Denn logisch: Psychotherapeuten sind Scharlatane , die sich mit wissenschaftlichen Federn schmücken. Um 1. einen großen Reibach zu machen und 2. möglichst viele Frauen aufs Kreuz zu legen. Aber nein, keine Bange, es kommt nicht zur Pornografie auf der Landbühne. Die Schriftstellerin auf der Couch zieht noch nicht einmal ihren Bikini aus, aber lange noch hält die Spannung an, genau das könnte geschehen.
Alles tendiert natürlich in diese Richtung, denn der Mensch denkt seit der Antike nun mal andauernd an seine schweinische Natur, wenn er ehrlich ist. Aber zu dieser Ehrlichkeit braucht er jede Menge Kitsch und verbrauchte romantische Liebesphrasen, um den Kitzel zu bändigen. Denn unverschämte Nacktheit und ungeschminkte Wahrheit auf der Bühne, wie sie auf den Staatstheatern üblich und Mode geworden sind, wollen sich die Laienspieler nicht leisten, sie müssen schließlich am nächsten Tag wieder ihre ehrbaren Alltagsrollen einnehmen. Am Schalter in der Sparkasse oder im Supermarkt in der Kosmetikabteilung. Alles ganz logisch.

Das Publikum liebt die Verwechslung und den Selbstbetrug, welchem die Figuren auf der Bühne ausgesetzt sind, während es selbst behaglich schmunzelnd in den Sesseln sitzt und alles voraus weiß, und auf den Höhepunkten des plots in Lachsalven ausbricht, weil es den ganzen Schwindel natürlich von Anfang an durchschaut. Ja, die Kunst deckt die Lüge im Leben auf, besonders einfach und virtuos tut das jenes Boulevardtheater, das ich gestern wieder einmal genießen durfte. Nie erlebt man die einfachen Leute so kindlich und dankbar wie vor der Laienbühne. Natürlich denkt man dabei oft an Stars wie den Juhnke oder die neuen Idole aus den beliebten TV Serien, also Liefers, Ochsenknecht und wie sie alle heißen. Wie würden die die Pointen auf die Bretter schleudern. Jeder Pointe, und es gibt jede Menge davon in dem Stück, gewönnen sie nicht nur einen doppelten, sondern oft sogar noch ein dritten und vierten Unter-und Hinterboden ab. Das ist klar. Die Rolle des Kaufhausdiebes, der sich als Psychotherapeut ausgibt und einen Finanzbeamten kuriert, der sich einbildet Elvis Presley zu sein und unglaublich, er bringt diesen Patienten dazu , es am Ende sogar zu sein, als Elvis auf der Bühne dessen Songs mit Gitarre zu servieren. Das Publikum raste und klatschte mit im Rhythmus des unvergesslichen Rock’n Roll-Zeitalters. Diese Szene hätte eine Profibühne, selbst mit einem Till Schweiger, niemals so hingekriegt, geschweige denn besser machen können. Das Publikum wollte hier mitmachen, nostalgisch mitgrölen, nicht nur virtuose Schauspielkünste bewundern. Würde ich in der Heimatzeitung darüber schreiben müssen, spräche ich hier von grandioser Authentizität und von Einmaligkeit einer Symbiose von Publikum und Laienspielern.

Schwindende Männlichkeit

Erinnere mich noch gut an die Zeit, als im Fußball die Kraft und der Kampf alles bestimmten. Baumlange Kerle köpften und droschen die Bälle nach vorne, wo wieselflinke Stürmen sie zu erreichen suchten und wenn das glückte, möglichst schnell aus 20 und 30 Metern aufs Tor schossen. Hin und wieder ging einer rein und der gegnerische Torhüter holte ganz deprimiert den Ball aus dem Netz. Heute ist das ganz anders, viel artistischer, eleganter, auch femininer, ja schier transsexuell wird heute Fußball gespielt. Ähnliches ist in den Medien und überall zu beobachten. Im Fernsehen hat man selbst das beinharte Geschäft der Politik bzw. das „Bohren dicker Bretter“, wie man sagt, ganz in die Hände adretter, attraktiver Schaufensterpuppen übergeben. „Vernünftige Tadlerinnen“ federn die oft noch vierschrötigen Typen aus der hart gesottenen Realität sanft ab. Realität? Ein krasses Wort. Besser reality, so wie wir die große Geschichte auch nur noch als history serviert bekommen. Sieht man auf die Chefs, die hin und wieder aus ihren Hinterzimmern in die Kulissen nach vorne kommen, um den Quoten für ihre Spenden zu danken, erkennt man, sie ähneln nicht gerade „gestandenen Mannsbildern“, wie man sie früher gekannt und sogar gerühmt hat. Eher Bücklinge und Kerzenträger eines unsichtbaren transzendentalen Feminats, wie sie der Romancier Arno Schmidt uns in seinen späten Büchern bereits angekündigt hat. Diese zierlichen, bartlosen Chefs gleichen bis in die Frisuren den Weichwäschertypen, die uns die bunten Narrative und human touch- stories in empathieträchtigen testosteronfreien Plauderrunden präsentieren dürfen. So entsteht eine fiktive weichere Zukunftswelt, in der die harte Männlichkeit, wie sie zähneknirschend und lautstark im kalten Krieg zuletzt noch den Ton angab, allmählich verschwindet. Aber wie gesagt, nicht nur in der Politik und im Fußball, auch in der Kultur, im Film-Musik- und Literaturgeschäft übernehmen immer mehr Frauen mit sozialpädagogischem Hintergrund die Zügel in der Gesellschaft. Da die kleinen Buben in der Schule besonders darunter leiden und auf die Heldensagen und die großen Schlachtgemälde ganz zu verzichten haben, suchen sie immer häufiger in der fremden islamischen Religion ihre Zuflucht. Denn da im Kriege, im Felde ist der Mann noch was wert. Oder wie es bei Schiller steht:

Wohlauf Kameraden auf´s Pferd, auf´s Pferd,
in das Feld, in die Freiheit gezogen;
im Felde, da ist der Mann noch was wert,
da wird das Herz noch gewogen;
da tritt kein anderer für ihn ein,
auf sich selber steht er da ganz allein. „

Rhetorischer Niedergang

Bei der österreichischen Elefantenrunde gestern fiel mir wieder auf, wie viel höher das rhetorische Niveau in der Politik dort ist. Selbst ein Strache hat schon ein paar Seiten im „Mann ohne Eigenschaften“ gelesen, dachte ich plötzlich. Der weiß wie man von der Kreide ablenkt, die man so eben gefressen hat.

Hierzulande ist das unvorstellbar, hier reicht die Macht der Schweißfüße bis in die Köpfe. Hier lesen sie im Carl von Linde Gymnasium im Leistungskurs Deutsch Hera Lind und Ulla Hahn. Das macht sich bemerkbar, daher kommt der rhetorische Niedergang. Der Kitsch und das Geplapper. „ Zunächst einmal ist das Ganze ja keine Frage, und wir werden es natürlich prüfen.“ (Kauder oder der nihilistische Text )

Sie sprechen selbst das Wort, das ihnen so wichtig ist, nämlich den Konsens durch die Bank falsch aus, betonen ihn auf der ersten, statt auf der zweiten Silbe.

Das liegt daran: Sie haben alle nie eine Ballade von Friedrich Schiller laut gelesen und vorgetragen. Dieser Klassiker ist unser größter, der Maßstäbe setzende Rhetoriker Nummer 1. Mit ihm, von ihm nur ein bisschen geschult, könnten die Damen Kipping, Schwesig, KGE, Roth usw. niemals ihre stets viel zu langen Statements herunter leiern, wie sie es bis zur Unerträglichkeit tun. Es gellt und nölt jedem halbwegs musikalischen Menschen in den Ohren. Es tut weh. Ich frage mich,warum sagt ihnen das niemand? Es gibt doch Coachs überall, der gut trainierte Lindner macht es ihnen doch vor. Sein dynamischer Vortrag federt sogar die ein oder andere Phrase ab, an der sein Text krankt. Im Ganzen wollen die meisten einfach nicht begreifen, dass die größten politischen Probleme, die uns lähmen, Sprachprobleme sind. Man drücke mit gewöhnlichen Worten das Ungewöhnliche aus, lehrt uns der Philosoph. Sie machen es umgekehrt, sie klotzen mit Begriffen, die sie meistens  nicht verstehen, um ihre Gewöhnlichkeit im Denken zu verbergen.

Das erzeugt die Politikmüdigkeit.

Steinmeiers Gemeinplätze

Präsident Steinmeier hat heute eine staatstragende Rede zum Tag der deutschen Einheit gehalten. Er kam einigermaßen glimpflich vorbei an den üblichen Sonntagsphrasen, bis auf die dumme Redensart vom Ehrlichmachen, die er leider gleich dreimal gebrauchte: „ wir müssen uns ehrlich machen.“ Nein bloß nicht, wo nichts ist, sollte die Politik nichts machen. Zu einer creatio ex nihilo ist sie ganz sicher nicht in der Lage. Ich bin ehrlich, ans Ehrlichmachen glaube ich gar nicht, es ist ein Missbrauch des Deutschen und zeugt von schlechtem Geschmack. Auch für eine Zukunft, die er und seine Kollegen in die „Hand nehmen“ sollen, fehlt mir jede Zuversicht Ich weiß doch, dass sie dann immer eine Hand in die Hosentasche stecken. Das lässt sich keine Zukunft gefallen. Geschenkt sein Bekenntnis zu Demokratie, gegen Nationalismus und für ein reuiges verantwortungsvolles Bewusstsein unserer Geschichte, das sagt sich leicht. Aber wenn das noch etwas wert sein wollte, hätte er es konkret und aktuell auslegen müssen, dieses gewünschte Bewusstsein. . Dass ihm das Wahlergebnis übel im Magen liegt, war zu spüren, aber auch dazu nur Allgemeines, ganz sicher Gutgemeintes. Wut und Empörung sind nicht hilfreich, wie aber finden die Meckerer und Wutbürgen wieder Zugang zu unseren „Argumenten“. Welchen Argumenten, welche hat er? Was stimmt denn an den Institutionen nicht mehr, wenn so viele ihr Vertrauen dazu verloren haben? Auch dazu kein deutliches Wort, auch über den Gemeinplatz, „wir müssen einander wieder zuhören, reden zusammen“, kam er nicht hinaus. Schade, aber er sah wie ein Staatsmann aus und Anzug und Krawatte saßen gut. Immerhin. .