Unsägliche Sprechermoral

Es wurde in der kurzen Geschichte des Hochsprachlichen auch immer viel geschimpft,geflucht und polemisiert. Denken wir nur an die frühen Schöpfergestalten Luther und Fischart.Sie waren keine so feinen Leute wie Steinmmeier und andere demokratische Edelleute von heute,die säuberlich zwischen denm Unsäglichen und dem Sagbaren unterscheiden und uns eine Sprache der Kompromisse und des Konsens verordnen wollen,damit die Gesetze des Anstandes,- bitte, wo stehen die denn geschrieben?- auch brav eingehalten werden.Die Obrigkeitlichkeit schimmert durch die Tugendwacht vom Rhein und ist unglaubwürdig und nichts als verschwafelt. Denn wo hätten wir jemals ein Wort Steinmeiers gehört gegen die Zerstörung und Zensur der Redefreiheit durch die politisch korrekte Sprachpolizei? Oder gegen den Missbrauch und die völlige Verunstaltung des Deutschen durch die Pseudowissenschaft der Gendermafia? Keinen Ton sagte er dagegen,im Gegenteil, man hat ihn im Verdacht,die besten Beziehungen zur Sprachpolizei zu unterhalten,hört man auf sein entkerntes,leeres phrasenhaftes Deutsch,das er wohl für äußerst säglich und anständig hält. Dieser Anstand ist so bedeutsam wie die Langeweile und die Heuchelei, die er verbreiten will.Und das Schlimmste:die Dichter und sog. Schriftsteller üben Tolanz gegen den laufenden Schwachsinn und benutzen auch die absurden Partizipien,statt der alten Hauptwörter und reden von Studierenden, statt wie eh von Studenten und Studentinnen.Das ist unsäglich und sehr unanständig, Herr Steinmeier,und untergräbt den einzig legitimen,alten Wortsinn.

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