Joseph Beuys unter Naziverdacht

Jetzt haben sie den guten alten Joseph Beuys am Haken. Er soll auch ein Nazi gewesen sein einst und den braunen Glauben auch nie ganz aufgegeben haben, sagt ein Herr Riegel,der eine gigantisch umfangreiche Biografie geschrieben hat über den Künstler und modernen Schamanen. Dieser soll sich als Wiedergänger Rudolf Steiners erlebt und begriffen haben und dessen Anthroposophie i in die Chiffren seiner Kunst übersetzt haben. 
Das alles wäre nie augeflogem,auch nicht die Erfindung seines Ursprungsmythos, dem zufolge er bei einem schrecklichen Flugzeugabsturz am Ende des Kriegs von Tataren aufgefunden un mit mit Fett und Filz . die von ihm geadelten Materialien der Heilung – wieder zum Leben erweckt worden sei. Alles Lüge, pure Fiktion für die Kunst,. Da Beuys aber den Fehler gemacht habe, diese Mythen auch für die Politik in der Gesellschaft fruchtbar werden zu lassen , etwa durch sein Engagement bei den Grünen, deren linke Kader ihn aber bald aus der Partei vertrieben haben, da er also seinen esoterischen Wahrheits -Anspruch auch auf die Politik ausbreiten wollte, mache das die ganze Beuysverehrung suspekt und ganz unappetitlich. Ein brauner Schatten fällt über sein Werk und Wesen. Wer war er wirklich? Was sollte sein endloses Geschwafel vertuschen? Seine Nazivergangenheit? Die apokalyptischen Zeichen und Symbole in seinem Werk wären also auf sein Untergangserlebnis 1945 zurückzuführen? Mal sehen, wer jetzt alles in der Anklagebank erscheinen und als erster soweit gehen wird, die Entfernung seiner hoch geschätzten und bezahlten Werke aus den Museen zu fordern? Alles denkbar nach den Turbulenzen der so großen Künstler wie Woody Allen und Roman Polanski, die wegen ihrer moralischen Verfehlungen aus allen Kulturprogrammen gestrichen werden sollen. Die jüngste Geschichte entlässt immer noch Gespenster aus ihrem Innern, oder ist es gar nicht die Geschichte, sondern nur deren selbsternannte Nachtwächter und Angestellte. .

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