Besoffen und bestochen

Dass der kleine stinkreiche Rudolf Augstein ein großer Trunkenbold war, kam erst nach seinem Tode allmählich ans Licht. Natürlich wagte keiner seiner Schreibknechte das miserable Zeug, das er schrieb, zu redigieren. Und das geht so weiter, jetzt darf uns sein verwöhntes Söhnchen Jakob mit seiner politischen Dummheit belästigen. Auf allen Kanälen und mit vollen Rohren. Kein Wunder in einer Epoche, da man die Kulturschwätzer Reich Ranicki und Fritz Raddatz, die sich in 95 von 100 ihrer Urteile grob geirrt haben, für große Stilisten halten sollte. Und vor dieser Mischpoke fürchtete sich der Pfälzer H. Kohl. Er mag Verdienste haben, Witz, also Geist hatte er nicht für einen Pfennig. Deshalb musste er auch noch den Euro einführen. Ein schrecklicher Fehler, den sein berühmter „Mantel der Geschichte“ niemals mehr zudecken kann. Denn in der Folge sollen wir uns jetzt mit den korrupten Italienern und Franzosen gemein machen, weil das der gleißende Name Europa, der ja ein fake ist, zu fordern scheint. Aber was ist ihnen schon Europa? Doch nicht Voltaire, Goethe oder Schopenhauer. Sie lesen doch allenfalls die Bildzeitung und ähnliche Revolverblätter des Mittelmeer-Raumes, nehmen aber ungeniert und immerzu den Mund voll. Europaphrasen sollen ihren Zwergenwuchs verbergen.

Also kurz: nicht nur mit den Diktaturen der Nazi und der DDR -Kommunisten wäre gründlich aufzuräumen, was bisher nicht geschah, sondern auch mit der viel gepriesenen alten Bundesrepublik wäre eine schonungslose Kehrwoche nötig. Wenn ihr das nicht glaubt, dann lest doch  mal rückwärts,was uns die Zampanos der ZEIT, der SZ und des Spiegel Stern-Presswesens in den 80er noch für Märchen über die DDR auftischten. In der DDR gäbe es Nischen der Humanität, so G. Gaus, Marlies Menge und Konsorten. Ich habe das nicht vergessen.

Und jetzt geht es ja schon weiter mit den Kindern dieser Scheingrößen, die uns die Zukunft verhunzen mit ihrem Gerede von Digitalisierung und offener Zivilgesellschaft. Sie sind keine Verräter, nein, sie sind Erben und Profiteure einer Wirtschaft, von der sie sich mit schönen Villen, Luxusleben und weltbestem Champagner bestechen lassen. Wie einst der große Säufer Augstein.

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