Die Geschichte ist ein Kampf

Das Geschwätz des Posthistoire, -es geschieht nichts mehr, – verstummt längst wieder , mit dem sie in den neunziger Jahren noch so gute Geschäfte gemacht haben. Aber nicht „die Geschichte“ als gespenstisches Subjekt kehrt zurück, wie die Vulgärmarxisten a la Joschka Fischer glauben, sondern die Geschichte als Kampf drängt wieder zur Entscheidung, vor der sich keiner mehr drücken kann. Oder glaubt man den 45.Präsidenten der USA mit therapeutischen Injektionen aufhalten zu können, der wie einst Nero mit dem Feuer spielt. Der gesetzlose Einbrecher vergreift sich an den Gesetzen und die Hälfte des ungebildeten Volkes applaudiert ihm dazu. Ähnliches passiert in Italien.Wo bleibt denn die Linke in Italien, wo das Volk dem alten Hanswursten Sylvio B. als Retter zu einer Wiederkehr verhelfen will. „Er ist zwar ein Drecksack, aber sei ehrlich, würdest du nicht gern genauso sein, wenn du dich trautest.“ So hört man die Italiener im heimlichen Selbstgespräch schon ganz deutlich. „Die anderen haben es doch auch nicht gebracht, der Renzi und wie sie alle hießen..“

Und mit diesem Italien sollen wir europäisch uns verbünden? Freiwillig in die Pleite segeln, wie die Grünen es empfehlen. Die Linke wird diese Farce nicht beenden, sie ist geschlechts- und zahnlos geworden wie ein Mümmel- Greis. Auch bei uns existiert sie nur noch als Geschrei im Bannkreis der Fleischtöpfe. Und Oskar Lafontaine spielt halt gerne den politischen Messias im Fernsehen, wie gestern wieder bei der unsäglichen Laber-Tante Maischberger. Statt als Kämpfer zu den Sozialisten, die ihn dringend brauchten, zurückzukehren, sonnt er sich lieber als realpolitischer Schulmeister bei den Vulgär-Marxisten. Vor lauter Selbstverliebtheit erkennt er die Zeichen des Kampfes nicht. Und der Rest der politischen Klasse setzt auf Diplomatie, Pazifismus und Therapeutenweisheit. Letztere verteilt kleine Wasserpistolen an jedermann, mit welchen man den Weltbrand, den der 45. Präsident und seine Nachahmer in Europa entfesseln, Schritt nach Schrittchen löschen könne. Die Gesetzlosen aber glauben, wenn sie das Unheil nicht bald ins Werk setzten, kämen ihnen die Dschihadisten bevor , so einfach verpacken sie ihren Mörderwahn in ein politisches Märchen, bei dessen Verbreitung sie die Mitverschwörer in den Medien unterstützen. Denn auch die Weltzertrümmerung wirft letzte und allergrößte Renditen ab. Die Börsenwerte schießen in die Höhe, „an den Küsten aber steigt die Flut. Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei .Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut.“ So unser profaner Prophet Jakob von Hoddis schon vor 100 Jahren. Der spitze Kopf des Bürgers beschäftigt mich als Metapher schon lange. Statt zu denken, glaubt er, der Hut könnte ihn vor dem Schlimmsten bewahren. Wie die Beruhigungspillen unserer Innenminister. „Einfach so weiterleben“, unseren Stil verteidigen durch ruhig bleiben.

„Werch ein Illtum“, der Kampf schickt seine Vorzeichen jetzt ins letzte Zeitalter voraus. Messianische Zeit?- von der der Apostel Paulus uns erzählt?

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