Staatsschiff in Not, SPD geht von Bord

Frank-Walter Steinmeier hat gesprochen und wieder reichlich wenig nur gesagt. Die bis zum Abwinken wiederholten Worthülsen Verantwortung und Ordnung erzeugen keine aktuelle Bedeutung, wenn man das politische Chaos, das Frau Merkels Flüchtlingspolitik schuf, nicht beschreiben kann. Die Parole Deutschland brauche eine stabile Regierung, macht ja schönen Lärm, aber mit Jamaika war jenes stabile Begehren doch von Anbeginn  nur als Wackelpudding denkbar. Die SPD hätte jetzt die Chance, in die Regierung einzutreten mit der Forderung, sofort einige soziale Reformen und zwar ohne die Kanzlerin Merkel auf die Agenda zu setzen. Sie könnte sogar ihren alten Münte als Steuermann wieder in den Achter mitnehmen.Sie hätte jetzt die rentable Position eines politischen Roten Kreuzes, die dankbare Not-Helfer-Hauptrolle inne. Wenn alle Stricke reißen, hängt sie sich rein, lässt sie ihre „ kleinen Leute“ niemals hängen. Aber sie wird die Chance nicht nutzen. Sie lernt aus ihrer eigenen Geschichte wieder nichts und spielt lieber die abgehängte, stets gekränkte Dauerwurst. Und wer auf die Frauenpower bei den Rosaroten gesetzt hatte, sieht sich restlos desillusioniert. Die Frauen auf dem Sozius tun alles für ihr super-blondes Image, ein reales Verhältnis zur Motorwelt haben sie auch jetzt nicht, da ihnen einige Chefpositionen offen ständen. Die geborenen Strickerinnen können einfach mit Nägeln und dicken Brettern nichts anfangen. Entschuldigt sie das?

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