Der Hass der Toleranten

Zitat: „Man sollte endlich anfangen, diesem völkischen Dreck immer und immer wieder zu widersprechen, gerade im Staatsfunk.“ So der ehemalige Regierungssprecher Anda.

Es ist schon erstaunlich, wie schnell gewisse Personen, die zur Prominenz aus Politik. Kultur und Journalismus zählen, jederzeit ihre humanitären Phrasen von Toleranz und Weltoffenheit wegwerfen, um sofort brutal und intolerant daherzureden, wenn es um Meinungen geht, die ihnen verdächtig und unerlaubt erscheinen. Die Lizenz dazu besorgen sie sich aus der deutschen Geschichte, die sie natürlich nur sehr grob und mythisch verbrämt kennen. Wäre es anders, würden sie sich nicht hetzerisch und brutal aufführen wie die Faschisten einst, die keinen Skrupel kannten,wenn es um ihre vermeintlichen Feinde ging. Den Richtigen totzuschlagen oder wenigstens sein Auto anzuzünden, ist auch heute wieder kein Gewissens-Problem für sie. Die Wesensverwandtschaft mit jenen Unholden kommt den liberal eingefärbten Heuchlern und Heuchlerinnen von heute bislang nicht in den Sinn.

Sofort sind sie mit Keulen wie Nazi und Rassismus zur Stelle, um auf die anders Gesinnten einzudreschen. Das ergibt einen auffällig schrillen Kontrast zu ihren sonst so säuselnden, süßlichen Redensarten und Studio-Manieren, die wie die Autos nie auf der Straße, sondern nur in den künstlichen Medienkulissen journalistisch geprüft werden. Dort ist es billig und geht gratis, nett und gutmenschlich daher zu labern. Es ist Betrug, Selbstbetrug. Dort in den Staatsfunkstuben erlegen sie mit 6 Rittern aus der liberalen Schönfärberei spielend den bösen Drachen Sarrazin. Dort lassen sie eine gut integrierte Türkin das Lied von der Toleranz und Humanität im Islam singen. Dort diffamieren sie jeden, der die Welt anders sieht und anschaut als sie.

Übrigens sind es nicht nur Männer, sondern auch die anscheinend friedfertigsten Frauen, die unverhofft und rasch zu den verbalen Schlagstöcken greifen. Es wird deutlich, das liberale Getue von grün bis ganz links steht auf den tönernen Füßen der Doppelmoral. Der Kitsch, den sie uns mit ihrer liberalen Ideologie auftischen, ist nicht hart, aber fair, wie die Fernsehsendung heißt, sondern falsch und verlogen. Der vorläufige Gipfel der weltfremden Gutmenschlichkeit war es wohl, als die Schulzanhänger im Willy Brandhaus nach der verlorenen Wahl in frenetischen Jubel ausbrachen, da ihr Schulz die größte Errungenschaft und Leistung der SPD „die Ehe für alle“ in heiserster Kampftonart verkündet hat. Nichts gegen diese Ehe überhaupt, aber was würde dazu ein alter Genosse wie Wehner wohl Ätzendes bemerkt haben?

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