Who is who?

Who is who? Schlepper, Retter, Grüne, Braune, Manager, Betrüger, Schönfärber, Politiker, Männinnen, Frauen, Partyleute, Welterlöser, Gurus, Heilsprediger- wenn sie nur auch schrieben oder besser sprächen, könnte man sie genauer unterscheiden. So bleiben die Physiognomien, in denen nur zu lesen versteht, wer einige von ihnen seit langem kennt. Auf den ersten Blick ähneln sie den Krimi-Schauspielern und Talkgästen im Fernsehen, viele sehen aus wie in den Mafiafilmen, scheinbar stinkseriös, aber eben- man erkennt sie nicht. Wie muss es erst den ernsthaften Politikern gehen jetzt? -Unter uns gesagt, es gibt auch solche. Sie müssen nun wegen der Arbeitsplätze, wegen des Gemeinwohls Sonnenschirme über Figuren aufspannen und sie begleiten, mit ihnen Schaden begrenzen, von denen sie genau wissen, dass es Betrüger sind, wie die Oberen und Großfürsten der Autoindustrie. Was denken sie, schreiben sie das in ihre Memoiren, die nach ihrem Tode, oder wenn sie ihre Pensionen genießen, einmal herauskommen? Denn jetzt öffentlich im Fernsehen und in den Medien können sie das ja nicht sagen. Die pure Wahrheit   kostete ja sofort wahrscheinlich Abertausende von Arbeitsplätzen, Bankskandale, Börseneinbrüche usf. Andererseits sind sie auch einiges gewöhnt, hart gesotten, möchte man meinen, wenn man die Bilder sieht, wie sie lächeln, wenn sie mörderischen Typen wie den saudischen Scheichen,  den Menschen-Schlächtern Asiens, Sklavenhaltern Afrikas  und Psychopathen überall  die Hand drücken müssen. Da kann man auch in ihren Physiognomien nur schwer lesen, ob sie nun paktieren mit dem Unrecht, von ihm sogar profitieren oder ob sie ein Opfer bringen für Wohlstand und Frieden ihres Volkes  zu Hause. Man ahnt es nicht oder nur schwer, weil die Pressemeute auch mit diesen moralisch ekelhaften Szenen nur Geschäfte machen will im Blick auf Auflage und Sensationen. Und den Moralisten unter den Kommentatoren und Politikern ist am wenigsten zu trauen.  Das immerhin zeigt sich zur Zeit  sehr, sehr deutlich. „Wer Menschheit sagt, der betrügt.“ Zitat Carl Schmitt. Er hatte Recht.

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