Differenzieren

Dieses Modewort dient inzwischen jedem geistigen Dreikäsehoch, ob Journalist, Show-oder Businessnatur, seine dünnen Meinungen aufzuwerten. Mit diesem Unwort des Epochenumbruchs kann man jedes Loch in der Argumentation stopfen, um vorzugeben,   man wäre der viel zitierten Komplexität gewachsen und überhaupt viel gescheiter als man tatsächlich ist.  So dieser schwafelnde Journalist Kienzle,  der nur weil er eine Zeit lang in arabischen Ländern den Kehrichtsammler für dias Fernsehen geben durfte, glaubt, er sei berechtigt, zum Islam tiefer klingendes Zeug zu verzapfen.

Man müsse differenzieren. “ Genau“ springt der Moderator Lanz ihm flugs bei, “ man muss immer differenzieren und genau unterscheiden zwischen Islam und Islamismus“. Ein bodenloses Geschwätz, mit dem sie die Quotenillionen abfüttern, die wohl nicht einmal  ahnen, welchen Vollpfosten sie da wieder ihr Ohr geliehen haben. Und diese Fernsehpfuscher meinen, andere des Populismus bezichtigen zu dürfen, um  so die  eigene mit viel liberaler Soße getränkte Demagogie zu vertuschen.

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