War Castro ein Politiker und ist Frau von der Leyen noch eine?

Fidel Castro ist tot, starb gestern, gerade noch rechtzeitig, bevor die komplexe Welt auch seinen Echoraum überschwemmen konnte. Doch er war bis zuletzt im Besitz seiner absoluten Wahrheit , nach der er lebte und herrschte. Anders Uschi von der Leyen, sie zeigt sich bekümmert, weil ihre ehrlichen Lösungen kaum mehr vordringen in die Echoräume ihrer Zeitgenossen und Wählerinnen.  Sie habe keine absolute Wahrheit mehr, sagt sie, aber sie suche ehrlich nach Lösungen, die Wut erzeugten bei den Bürgern und ihren Wählern, weil die Lösungen zwar ehrlich, aber eben auch zu komplex seien in dem gegenwärtigen Umbruch von Globalisierung und Digitalisierung.  Das sei nun mal so, das müsse man offen zugeben in einer offenen Gesellschaft. Für Demokraten gebiete der Anstand, auf jede Art von Propaganda zu verzichten. Aber natürlich akzeptiere sie den Vertrauensverlust bei den Bürgen, ihre Wörter geraten  hier merklich ins Rutschen, sie spürt das und sucht nach einer Erklärung, da sie leider den Film „Atemlos“ mit Richard Gere nicht kennt, der seiner Freundin sagt, als sie nach der Zukunft ihrer Liebe fragt: „ich kenne sie nicht, ich habe sie nie gesehen, deine Zukunft.“ Im Subtext seiner lässigen Gesten die ironische Pointe:  Sie wird sich schon melden, wenn sie da ist. Diese Unbekümmertheit kennt Uschi von der Leyen nicht, sie fühlt sich zu Antworten verpflichtet, auch wenn sie keine hat zur Zeit, weil sie fürchtet, die Demokratie könnte sonst vor die Hunde gehen. Es helfe nur aufklären, aufklären, aufklären. Gleichwohl sei bei ihr doch nicht alles rein rational, da unterstelle man ihr ganz falsche Argumente. Sie treibe viel mehr die Frage um, ob wir den Artikel 1 des Grundgesetzes von der Würde des Menschen tatsächlich in alle Echokammern der Gesellschaft vermitteln können, egal wie die Bewohner dieser Kammern nun liebten, lebten oder glaubten. Das sei das Problem heute, das der Populismus keinesfalls zerstören dürfe. Dafür kämpfe sie. Fidel Castro hätte die gute Frau für politisch ahnungslos gehalten. Denn sie durchschaue ihre eigene Propaganda nicht. Er hätte nur gelächelt in seinem Trainingsanzug, denn seine Uniform legte  er in seinen letzten Jahren nicht mehr an. Krankheitshalber , Wie sähe das denn aus, ein kranker Mann in Uniform? Stillos. Seine Echokammer war größer als die Uschis. Das kann man feststellen. Denn er glaubte wohl bis ans Ende an seine absolute Wahrheit.

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