Ein Grüner will nie mehr weiß sein

Im Wahlkampf hat der „gspinnerte Uhu“  Trump alle Manieren fallen lassen und so drastisch geredet und herum gebrüllt, wie seine Fans aus den unteren Mittelständen die Verhältnisse empfinden, in denen sie, abgehängt vom Wolstand, ihr Dasein fristen müssen. Jetzt aber benehmen sich seine Gegner schlecht. Was Presse und Politik hierzulande nun von sich gibt, ist  gar nicht stubenrein und überhaupt nicht nobel. Sie holen die Mistgabeln und Keulen aus ihren Charakterhöhlen heraus und schlagen zu. Der Jetsetjournalist Jakob Augstein spricht schnurstracks  von Faschismus, ein Grüner schämt sich des Weißseins des weißen Mannes  und die gleichgestalteten Konsorten von Spiegel, Stern, usw.  ziehen nach mit Sexismus, Rassismus, also dem üblichen Diffamierungsvokabular. Dabei könnte man doch wissen, dass man Grobiane und etwelche Berserker nur mit  feinsten Worten und „Werten“ – die Phrase der Weltenstunde, – beschämen kann, statt  es ihnen gleich zu tun und ebenfalls aus der Rolle zu fallen. Meiner Meinung nach klingt das alles sehr ungesund.

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