Umbruch

Gerhard Stadelmaier hat eine große Lücke gerissen mit seinem Abgang aus der „Staatszeitung“. Seine Theaterkritik war oft sehr amüsant.Geistreich und witzig, ob er lobte oder tadelte. Jetzt hat er einen Roman „Umbruch“ geschrieben, das liegt ihm gar nicht. Der Text wirkt verkrampft oft und präziös, alles schlecht und recht verschlüsselnd. Von wegen großer Stil.  Immerhin, den Schirrmacher und den Reich Ranicki konnte er nicht gut leiden. Das erfährt man. Den Joachim Fest dagegen verehrt er wie einen aus der Zeit gefallenen Edelmann. Wie kam es wohl, dass dieser noble feinsinnige Herr den Pimf Dr. hc. Baby zum Möchtegernnachfolger bestellt hat? Diese Hintergrundgeschichte müsste wohl noch entschlüsselt werden. War es sein illegitimer Sohn? Oder wie kam der Fehlgriff zustande, der zum Niedergang des Blattes führte?

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