Grün-schwarzer Politikschwindel

wenn Figuren wie Strobl und Kretschmann von Kreativität, Weltoffenheit und Heimatliebe, aber auch von Nachhaltigkeit, Einhaltung der Schuldenbremse, was gibt es noch, ja auch von Innovation und Technologie natürlich  reden, spürt man schon, wenn man nur auf die Intonation achtet und die Verstocktheit des Sprachflusses, hier verfinstert sich die  gesamte Semantik des Deutschen. Und zwar auf einen Schlag ins Kontor der getürkten Anschaulichkeit. Auch dass sie ständig von den Menschen reden, den Menschen draußen, von „unseren“ Menschen in diesem wunderbaren Land,  und natürlich vom Machen, –  der ganze Sermon führt, wie Strobl, meint schließlich zur Erhaltung der Schöpfung. Nach „knochenharten Verhandlungen“. Übrigens  sei das nichts als ein Stück „urchristlicher Gedanke der CDU.“ Und  er muss auch noch ehrlich sagen, alles was sie tun und reden, machen sie. Machten sie. Das klingt so schräg und angestrengt, dass jeder hört, der ein Ohr noch hat, hier stimmt nichts mehr. Hier maskiert sich die Ferne als Nähe. Hier hinkt die Musik und streikt der Verstand. Nicht auszuhalten schon vor Beginn, diese grün-schwarze Koalition im Ländle, das nachhaltig an der Spitze noch weiter vorankommen will, an jener Spitze,  die ein Phantom  aus Tradition und Modernität darstellt. Vulgo: ein Stück Sparkassenideologie. Danke, es reicht. Denn es sind keine Gedanken, auch keine Tatsachen, die hier gemeint sind. Es sind nichts als Phrasen.

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