Der politische Islam ist uns feind

Die Drückebergerei und falsche Toleranz gegenüber dem politischen Islam ist verhängnisvoll. Man tut so in Europa, als sei der politische Islam eine unberührbare Religion. Er ist überhaupt keine Religion, er tarnt sich damit nur sehr erfolgreich.. Man lässt uns glauben, die Religionsfreiheit schreibe uns vor, die Angriffe des politischen Islam als  legitim zu erachten. Ein gesetzlicher Freibrief.

Das Wochenblatt Dnevnik in Sofia sucht nach Gründen, warum so viele Unterdrückte in den radikalen Islam flüchten?

„Einer der Gründe, warum immer mehr in Europa geborene Muslime in die Fänge des radikalen Islam geraten, ist, dass er ihnen etwas gibt, was die europäische Ideologie ihnen nicht geben kann“. Leider erklärt uns der Schreiber nicht, was er sich mit dem Begriff „europäische Ideologie“ vorstellt. Gibt es die überhaupt als einheitliche Ideologie? Besteht sie nicht einfach als Freiheit des Konsums und der Märkte? Oder meint er auch wieder die viel beschworenen Werte, die eine Art Füllsel in allen Politkerreden darstellen. Den rhetorischen Dekor. Das Feiertagskostüm. Kaum mehr wert  als ein Joker im semantischen Spielfeld.

Er fährt fort. Europa biete den Unterdrückten, sozial Ausgegrenzten nicht mehr als die  „romantische Erklärung, warum sie arm und unterdrückt sind, während die anderen um sie herum ein scheinbar glückliches und wohlhabendes Leben führen. Der radikale Islam macht sie zu Helden.“ Die Religion hat mehr zu bieten als die europäische Wirtschaftsphraseologie, meint das Blatt. Aber der Islam hat selber ideologische Probleme, die man kritisch aufgreifen und als politische Instrumente verwerten und anwenden könnte. Den ideologischen Islam nicht kritisch und politisch anzugreifen, ist töricht. Man fällt auf seine eigene Toleranzformel rein, man versteht Toleranz nicht nur falsch, man versteht sie überhaupt nicht. Man glaubt, sie schwebe über allen Umständen. Deshalb wirke sie universell.  Was für ein Blödsinn. Er beschreibt in Sofia noch einmal, was der Islam alles kann und den Europäern voraus hat:

„ Er lässt sie in eine Art ästhetisierten Gehorsam fallen. Dieser lässt sie abstumpfen, so dass sie sich nicht mehr fragen, was sie mit der Freiheit anfangen sollen, die ihnen die Europäer aufzwingen. „  Ästhetisierter Gehorsam“ klingt interessant. Könnte es nicht sogar heißen: anästhetisierter Gehorsam? Das wäre ein Verbrechen,  das sollte an helllichten Tagen gelingen? In der europäischen Aufklärungstradition glaubte man immer das Gegenteil. Gerade im Verlust und in der Abwesenheit der Freiheit wächst die Sehnsucht nach ihr, besonders bei den Unterdrückten. So erklärte man bisher alle sozialen Umwälzungen, Reformen und Rebellionen. Und der Islam soll gerade diese Sehnsucht sozusagen abfangen und  verhindern können? Durch seine Zuchtrute der ästhetischen Abstumpfung?

Noch einmal steigert er sein immer gleiches Argument:

„Nicht zuletzt bietet er ihnen das Bewusstsein, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, mit der sie sich identifizieren wollen – im Gegensatz zum verhassten Europa der Parlamente, der Kirchen und der Ghettos, zu dem sie nicht dazugehören wollen.“

Ja, stark sind sie, weil sie einen großen Feind haben, nämlich uns und alle anderen. Das aber ist zu simpel, das halten sie nicht durch. Irgendwann bricht das Feindbild zusammen, es bröckelt ja schon. Auch diesen Verfall kann man unterstützen, beschleunigen helfen. Liberale Muslime im Westen tun das bereits.  Sie kennen die Lügen der Imame und sind nicht bereit, diese Machenschaften weiterhin zu decken.

Dieser Defätismus in Europa, diese Unterwerfung, die überall zu spüren ist, dreht das bulgarische Blatt sanft zur Tränen-Seite um, zu  einer Resignation gegenüber der Stärke und Überlegenheit des politischen Islams.  Das Blatt ergibt sich.

Der feindliche Islam fordert uns heraus, es hilft nichts, wenn wir so tun, als sei das für uns kein Problem. Denn wir hätten Feinde eben nicht mehr nötig. Im Zeitalter Googles und der künstlichen Intelligenz.Es ist nicht so.

 

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