Der Krieg mit den Islamisten

„Der Islamismus  ist ein riesiges Konzept“, verkündet der Europa-Politiker Brock bei Phoenix und weiß offenbar nicht, was er sagt. Und er fährt fort, das riesige Konzept fände weltweit Anklang, deshalb  dürfe man nicht mit Kleinkram dagegen kleckern und dann kommt wieder das kleinere Konzept:  Man müsse den verirrten Jungspornen gesellschaftliche Perspektiven anbieten. Geld, Autos, Gratisabende in der Disko wahrscheinlich. Usw. Himmelhe, welche Perspektiven?  Da man sie im Handwerk und in den Ämtern nicht brauchen kann, was bleibt? Gastronomie geht doch nicht und Stahlindustrie wohl auch nicht. Dafür bräuchten sie eine langjährige Ausbildung, die sie mit ihrem Faible für Schwarzweiß-Gemälde gewiss nicht bestünden.  Google bitten, diese jungen Irren irgendwie zu beschäftigen? Oder Bill Gates um Rat fragen? Das könnte teuer werden und den Sozialstaat überfordern. Wie wär‘s also mit Professuren  für empirische Terrorismusforschung? Den ehemaligen RAF-Terroristen Klar haben sie auch an der Universität und am staatlichen Subventionstheater resozialisiert. Man weiß nicht, ob er heute glücklich ist, aber gerettet, ideologisch halbwegs geheilt ist er auf alle Fälle. Besonders hartnäckigen deutschen Konvertiten und Islamisten könnte man auch einen Ausflug  nach Las Vegas und Hollywood finanzieren. In der Business Class. Dort erklärte ihnen Walt Disney in seinen prächtigen Parks und Bilderevents den Glauben an den Westen wieder. Den Mythen Walt Disneys widersteht kein Jugendlicher aus der Smartphone-Epoche. Die Bilder und Episoden übertreffen die Visionen des Korans um ein Vielfaches. Auch das deutsche Fernsehen und die  Internetportale könnten natürlich vielmehr  Widerstand gegen den Terrorismus leisten, wenn sie ihr graues Märchen von der aufgeklärten Sachlichkeit einmal beiseite ließen und dafür die großen Mythen der Moderne neu erzählten. Für ein Massenpublikum und in der Manier des göttlichen Kulturkonzerns von Walt Disney. Wer jemals vom amerikanischen Mythos berührt wurde, ob durch die Ducks, das Heldentum John  Waynes oder während der Perry Como Show oder mit den Liedern von Dean Martin und Doris Day, der weiß wovon ich rede. Ach, die Episoden sind Legion. Und der Jazz kommt noch hinzu. Die Flöten-Stimme Charly Birds , das gravierende Saxophon des John Coltrane.  Freilich die europäische Intellektuellenmode rümpft darüber die Nase, oft noch bis heute. Sie werten die  Bedürfnisse und den Geschmack der Masse ab, weil sie sich zuviel Adorno reingepfiffen haben in ihrer Jugend. Adorno irrte, weil er weder von Hollywood noch von Jazz  eine Ahnung hatte.   Walt Disney nämlich adelte die Masse, schuf ihr ein Innenleben, das die  Masse natürlich sich niemals erschaffen könnte. Die Masse hat kein Selbst, aber sie braucht eine handfeste Fiktion dafür. Sonst witd sie unruhig und läuft am Ende den Rattenführern der Religion&Politik hinterher.

Die jungen Terroristen und Konvertiten mit den dünnen Voll- Bärten, sie erinnern mich an Bilder aus dem Hochmittelalter, an die brutalen Landsknechte, die unsern Herrn Jesus  geißeln und verspotten, ja modern gesagt foltern. Natürlich haben Sie heute neben ihren Folterwerkzeugen noch Internetanschluss und ein smartphone in der Tasche. Das ist schon der ganze Unterschied. Unsere Politiker aber tun so, als wären sie religionspolitisch völlig neutral. Als stünden sie über allen Religionen,  gäben ihn aber großmütig und jederzeit die Hand.  Obschon sie, wie sie sagen,  keinem Mythos mehr folgen, sondern nur der reinen Sachlichkeit, der offenen Grenzen und der toleranten Herzen. Aufklärung eben glasklar.  Sie verwalten ein stählernes Gehäuse des groben Funktionalismus und feiern im Nebensaal im Rausch der  Luftballons die tollsten Feste des Liberalismus. Jetzt werden sie durch den Terror mitten in Brüssel wieder gestört und herausgeholt,  sie müssen Betroffenheit zeigen, Trauer und Entschlossenheit bekunden. Wir leben weiter so wie bisher, rufen sie schier todesmutig, wir lassen uns nicht in die Knie zwingen, sondern wir verteidigen unsere Werte.

Dieses Märchen erreicht die jungen Terroristen nie mehr, deshalb sind sie ja zu dieser blut-farbigen ALLAH- Story übergelaufen. Dort im Morgendland, im ewigen Heute wird nicht lange rumgeredet, sondern sofort mit Lust und Wut getötet. Oft nur für ein Selfie.  Ergo hilft nur eines: Die Industriekunst, aber auch die öffentlichen Tages-Medien sollten sich ein neues, nicht minder farbenfrohes Heldenmärchen ausdenken, das die Ideologien und Koranbilder des Islam schlägt, klar besiegt. Ein smarter Sieg, der die  smartphone Jugend begeistert und  wie einst James Dean, Elvis Presley und Jannis Joplin die jungen Massen ergreift.  Wir sollten den amerikanischen Mythos europäisch restaurieren und weiter denken, da die Amerikaner gegenwärtig , ach was, doch schon viel länger von einer schweren Mentalitätskrise geschwächt und unfähig sind, die Welt weiter voran zu führen. Die Lokomotive des Fortschritts hat gewissermaßen einen schrecklichen Keuchhusten.  .     .

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