Aus der vor-demokratischen Welt der Automobile

Bei VW geht es zu wie im Krieg, es gibt offenbar eine Krise zwischen dem Despoten Piech und seinem bisherigen Nachfolgekandidaten im Aufsichtsratsvorsitz Winterkorn. Dieser mächtige best- bezahlte Konzernchef und Ingenieur war unumstritten Piechs Liebling und Favorit. Doch jetzt scheint sich die Laune des Tyrannen und Porsche Enkels Piech verdüstert zu haben, jedenfalls äußerte er sich der ihm zu Diensten und immer gefälligen Presse etwas abwertend gegen Winterkorn. Es ging sogar das Gerücht umher, dass Piech seine Frau, ein ehemaliges Kindermädchen, das er aber seither und schon lange genug in die Welt der Automobiltechnik eingewiesen und eingeweiht hat, zu seiner Nachfolgerin im Aufsichtsrat machen wolle. Frau Uschi Piech fährt inzwischen sogar LKW, also sie hat sich inzwischen das Wissen eines Ingenieurs erschuftet. Denn Piech , der immerhin bereits 77 Jahre alt ist, duldet an der Spitze nur Techniker und Ingenieure. Doch er dementierte das Krisengerede, das sich so schnell wie ein Lauffeuer verbreitete, sofort, zumal er weiß, dass in der anderen unter ihm mit regierenden Familie mit dem Traditionsnamen Porsche seine Frau in dieser höchsten Position nicht durchsetzbar wäre. Andererseits: Was hatte Ferdinand Piech nicht schon alles durchgesetzt, das lange als schlechthin unrealisierbar galt. Für diesen Alleinherrscher und Chefs aller Chefs im Reich der Mobilität gelten keine landläufigen Kriterien und Erfahrungen. Er sagte jetzt, noch wolle er nicht zur Guillotine schreiten, solange er nicht genau wisse, wer diese Stimmung gegen ihn in Umlauf gebracht habe. Dann aber. Natürlich geht jetzt- wie sich jeder vorstellen kann- im ganzen VW-Konzern die nackte Angst um, wen wird er erschlagen? Auch Winterkorn sammelt jetzt seine Truppen hinter sich. Er weiß, dass die Marktprobleme, die es für VW in den USA gibt, ihm angelastet werden. Das Geschäft für VW stagniert in den USA, während BMW und Mercedes dort ihre Verkaufszahlen ins schier Fantastische steigern konnten.
Dafür muss einer geopfert werden, seinen Posten verlieren. Sind die Tage des Herrn Winterkorn mit seinem fantastischen Jahresgehalt von 17 Millionen jetzt gezählt ?

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