Kreativität im ländlichen Raum- Allgäu-

Es ist ungeheuerlich, wie dreist und unverschämt der bayrische Staat mit seinen Landräten und Helfershelfern die Geldtöpfe Brüssels ausplündert. Da gibt es also einen Ideenwettbewerb für das Allgäu, an dem alle möglichen Menschen und Vereine teilnahmen. Prämiert und mit Fördergeldern subventioniert aber werden ausschließlich Vereine und bereits bestehende Institutionen.
So kann alles beim Alten bleiben, deshalb durfte es bei der Veranstaltung in der Kempter Big Box an zeitgeistigen Phrasen naturgemäß nicht mangeln und der eigens angereiste bayrische Landwirtschaftsminister Brunner sparte nicht mit Klischees und hohlen Allgemeinplätzen zu Innovation, Inklusion, Nachhaltigkeit, Kreativität und dem restlichen, gängigen Schmonzes. Zu dem ganzen Staatsidiotismus gab die Allgäu GmbH der Landräte und Sponsoren auch noch einen schrecklich kitschigen Propagandafilm in Auftrag, für den sie sich anscheinend auch gar nicht schämen.
Eine unerträgliche Moderatorin gab ständig dummdreiste Kommentare und biedere Kalauer von sich und wanzte sich bei den Honoratioren an, dass es peinlicher nicht hätte sein können. Immer wieder betonte und lobte der Minister die Kreativität im ländlichen Raum. Diese aber war so von gestern und ohne jeden Ansatz von Originalität, dass es der buchstäblichen Sau wieder einmal grausen musste. Auch das karge Büffet war passend zum Ganzen, es gab nur billigen Käse vom Sortimenter und Hackfleischbällchen.
Von Idee aber konnte bei diesem Wettbewerb keine Rede sein.

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