Meinungen

bin meinungsmüde, will nichts mehr meinen,es ist so unerheblich, etwas zu meinen.-Nur interessant, wenn dahinter eine einflussreiche Position steht, die etwas bewirken kann mit Meinungen. Es war eine große Illusion und es ist schmerzhaft, sich davon ganz und gar zu trennen. Aber ich spüre auch, dass etwas Neues sich anbahnt, man kann ja mit Meinungen anderer alles mögliche anstellen, montieren, verfremden, erzählen.
Meinungsfreiheit ist etwas geworden wie ermäßigte Eintrittspresie zum Schwimmbad, wie Freibier beim Sommerfest. Sie hat nur symbolischen Wert, Alibiwert, die Funktion von Trostpreisen. Mitmachen, dabeisein, auch ein bisschen ins Öffentliche schwatzen.
Es ist eine Gewohnheit geworden, die in schlimmen Fällen zur Trunksucht und zur Rauflust führen kann.

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Ein Gedanke zu “Meinungen

  1. Mit dem Meinen ist das so eine Sache! Da gab es mal einen integren Schauspieler, der meinte, sich dadurch als Bundespräsidentschaftskandidat empfehlen zu können, dass er kundtat, schon beim morgendlichen Stuhlgang zwei Kreuzworträtsel zu lösen. Sodann!: Im Prinzip sagte er die Wahrheit, aber sowas wie die Wahrheit sagt man einfach nicht! Was, wenn der gegenwärtige Bundespräsident sich vernehmen liesse, dass er auf seinem Porzelanthron nach verrichtetem Meinen zehn Bibelseiten löse? Ich löse an diesem Ort Sudokus. Wenn ich hartleibig bin, denke ich eben langsamer, bevor ich Falsches meine – das könnte sonst in die Hose gehen.

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