Die Negativität der Nichtkunst

Die Kunst der Gegenwart erwächst seit den Tagen Marcel Duchamps zum größten Teil aus den Feldern der Nichtkunst. Was dort noch nicht Kunst ist, kann, ja soll Kunst werden. Sodass heute viel mehr Kunst aus dem Nichtkunstbereichen als Kunst generiert wird, als etwa auf dem traditionellen Felde der Kunst. Dort schlägt sich alles mit Ähnlichkeit, dort ist das Unbekannte nur einen Katzensprung vom Bekannten entfernt. Erst die schroffe Differenz zur Nichtkunst verschafft dem Neuen frischen Atem, führt an neue Grenzen und Sensationen heran.

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