Oh Jottchen Ramelow!!

jetzt haben sie ihn gerade akzeptiert, die oberen Herrn der Presse und ihre Kollegen im Fernsehen folgten ihnen wie immer brav. Ramelow ist doch nicht so schlimm, so der Konsens, er kommt aus einer ehrbaren westdeutschen Gewerkschaft und hat sich immerhin breit schlagen lassen, auch in Thüringen ins amtliche Buch zu schreiben: Die DDR war ein Unrechtsstaat, basta. Der Maßanzug fürs Präsidentenamt saß schon fast, da redet er sich ausgerechnet im Neuen Deutschland, früher das SED Zentralorgan, heute noch eine unbedeutende Regionalzeitung, wieder um Kopf und Kragen. Oh Jottchen, wem wollte er damit gefallen, fragt sich der gewöhnliche Berliner, der Gott immer schon nur in der ulkijen Verkleinerungsform gelten lassen konnte. Auch für SED Spitzenfunktionäre fordert der jute Bodo jetzt genauso hohe Renten und Pensionen, wie sie für westdeutsche Beamte gezahlt werden. Außerdem solle die Bundesrepublik gefälligst ihre alte Schuld aufarbeiten, statt immer nur auf die Verbrechen der DDR Diktatur zu zeigen. Das KPD Verbot von 1956 und das Berufsverbot für Kommunisten, die Beamte werden wollten, seien ein großes Unrecht der alten Bundesrepublik gewesen, das man nicht länger verdrängen dürfe. Welcher Dämon hat ihn zu solchen Aussagen verleitet? Weiß er nicht, dass s die KPD damals erneut gegen die soeben eingeführte Demokratie kämpfte und hetzte? Hat er vergessen, wie Willy Brandt und Herbert Wehner sich amüsierten, als sie das Berufsverbot für Kommunisten im Staatsdienst verfügten, weil Umstürzler und Revolutionäre doch keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung und Privilegierung erheben konnten? Sie wollten tatsächlich die Erlaubnis und das Wohlwollen des Staates dafür, dass sie ihn besser bekämpfen und vernichten könnten. Das war damals schon absurd und von heute aus gesehen erst recht.
Bodo Ramelow hat entweder zu tief ins Glas geschaut, als er sich zu diesen Aussagen im Neuen Deutschland hat hinreißen lassen , sodass ihm die wohlfeile Demokratenmaske einfach mal wieder herunter gerutscht ist, oder ein plötzlicher Blackout hat Teile seines Gedächtnisses beschädigt, sodass er jetzt ein ärztliches Attest benötigt, um die Dinge wieder gerade in sein Hirn- Regal zurückzustellen.
Das kann auf alle Fälle heiter werden. Vorerst aber wird er sich mühen müssen, seinen eigenen Text schön zu reden und irgendwie wieder aus der Welt zu schaffen. „ So habe ich das nie gemeint“, höre ich ihn schon schwafeln bei Illner und Lanz. Dabei wird er neue Rohrkrepierer produzieren, sodass das Ende seiner Amtszeit jetzt schon absehbar wird. Der Maßanzug kehrt heim ins Leihhaus. Man muss die Leute nur ranlassen, sie stürzen sich ganz von selbst in den Graben ihrer Unbedarftheit, so wie die Grünen unlängst mit ihrem Veggie-Day. Jedesmal wenn ich einen Grünen sehe, denk ich, der hat doch schon wieder viel zu viel Gemüse im Kopf.

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