Theatralische Kochkunst in Neu Ulm

Früher war er doch auch links, als er noch Journalist war, dann sattelte er um auf moderne grelle Theatermacherei in Neu Ulm. Doch die Zeiten ändern sich halt und er war, um seine Subvention aufzubessern, bald in der misslichen Lage, seine Gesinnung zu wechseln und bereit, dem christsozialen Bürgermeister bei seinem Wahlkampf zu helfen. Das funktionierte prompt, postwendend bekam er mehr Geld für sein volkstümliches Lachtheater. Vorbei die avantgardistischen Posen, jetzt ist wieder Heimatschwindel angesagt, da dürfen seine grünen Freunde jetzt getrost aufschreien. Was wissen sie schon von seiner Kochkunst, die sich nur noch rentiert, wenn man sich an diejenigen hält, die genügend Geld haben, öfter zum Essen zu kommen, weil sie mit ihrer derben Hausmannkost bedient werden. Erst kommt das Fressen, dann.. .wird man weiter sehen, oder?

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10 Gedanken zu “Theatralische Kochkunst in Neu Ulm

  1. Was glaubst du denn, Quenzel? Glaubst du einem von den Anzugträgern ihre Gesinnung?
    Sorry, ich weiß du magst es nicht- mein kleiner Ausflug für die Kommunisten und die jetzigen Grünenwähler:
    Ich hab mal in einer Kommmunisten-WG gewohnt. Da lebten wir wie bei Stalin. Aber die inhäusigen Diktatoren hatten Angst vor der Polizei(und was die Nachbarn sagen könnten) wie jetzt Frau Schäubele von Rammingen. Alles nur Getue und Faschingskostüme(sie trugen Bärte, diskutierten die halbe Nacht und demonstrierten überall), damit man gut ankommt(nach außen- Asta, Uni etc , „gähn“).Sie fraßen Körner und trugen Gesundheitslatschen und nahmen nicht die Pille(trieben ab), waren Öko und fraßen mir heimlich aus der Tubberschüssel die Wurst weg(da ich rebellierte und dafür geächtet wurde).

    Wenn denn nächste Fasching kommt zögen sie heute andere Kostüme an. Da wären sie dann das Kaschperle von den neuen Herrschern und dort, wo es Geld gäbe. Sie nahmen mir armen Schlucker den letzten Pfennig weg und haben mir nichts aber auch gar nichts erlassen, obwohl ich mir alles selbst finanzieren musste (das Studium). Sie waren fast ausnahmslos reicher Eltern Kinder (jobbten selten- redeten aber immer über die Armen und Entrechteten).

    Entschuldige meinen Vorlauf.
    Dieser Koch ist genauso(denk ich mal) . Er nimmt, wo er kriegen kann. Er verkleidet sich, wie gerade die Fahne steht und ist „unauthentisch“ (grässlich Wort“.) Wer heute (so wie du) jemandem die Wahrheit (ungeschminkt) sagt, ist nicht gewünscht. Denn du wirst von denen nicht verstanden. Sie wollen belogen werden. Und wenn sie aus der Tür draußen sind, dann wird über sie gelästert. Auch ihre sog. DUZ-Freund lästern über sie. Aber sie wollen sich in der Zuckerwatte wohl fühlen, „i han ganz viele Freund“, denn sie scheuen sich vor dem Diskurs.

    Koch ist ein Fähnchen im Wind und er nimmt’s von denen die es ihm anbieten.
    Mal hat er ein rotes Jäckele, dann ein grünes Jäckele , mal ein gelbes, dann ein schwarzes, dann ein Kleidchen, dann ein rosa Jäckele.
    Die Möglichkeiten sind groß. Wir haben doch die Gender- Politik.

    Die grünen Freunde müssen nix von Theater wissen. Wieso auch. Muss man was von Theater wissen , wenn man Theater macht?

    Gruß, die Mizzi

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  2. da hast du recht, um in Ulm-Neu Ulm Theater zu machen, muss man davon möglichst wenig verstehen,. Hauptsache billig. Der Koch Heinz hat schon vieles gemacht, erst war er Bundeswehrsoldat,dann Journalist im der SWP, der Spatzenweltpresse, dann Theatermann, dazwischen hat er es auch schon mit Marketing versucht in Neu Ulm als City-Manager. Früher war er bei der SPD, mit den Grünen hat er immer kokettiert, jetzt ist er wohl endlich bei der CSU gelandet. Er kommt aus dem Pott und hat sich zu Ehren der Königin Beate Merk auch schon als König Ludwig Darstellet versucht, mei, das hat den Leuten gefallen. Sicher hat er sich noch in ganz anderen Rollen dem offiziellen Pöbel angedient. Ich beobachte ihn schon lange nicht mehr sehr genau, nur jetzt den letzten Coup habe ich zufällig wieder einmal mitgekriegt. Der alte Dentler hat immer gesagt: „Der Koch isch ein Journalischt und bleibt oiner, der soll bloß die Finger vom Theater weglosse.“ Das hat dem Koch gestunken, drum will er es uns jetzt zeigen. Ich würde mich nicht wundern, wenn er demnächst mit dem anderen Kasper Studnitz vom Stadttheater den Gründgens und den Faust geben würde. Da er keine Ahnung hat und ein elendiglich schlechter Mime ist, traut er sich alles zu. Darin den Clowns der Kommunalpolitik wesensverwandt. So isch des halt do hanne rom. Kasch nix mache, s’isch zum Lache. Die Grünen stehen sowieso auf der Leitung, die hand des erscht jetzt gmerkt, da sie ihm die CDU Kohle nicht gönnet.

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  3. Koch könnte Faust ohne Gretchen nur mit Mephisto auf 2 Stühlen , gegenübersitzend inszenieren. Vielleicht spielst du ja dann den Mephisto!
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    (Wenn wir Blogger ein gutes Wort für dich einlegen. Wird schwer, wird schwer, wird schwer. Denn: Wer überwindet Langer, Meigel, Goenner und Noerenberg? ).
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    [Kurzer Exkurs:
    „Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!“
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    „Die Stadt vom Tyrannen befreien!“
    „Das sollst du am Kreuze bereuen!“
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    (Diese Gefahr bestünde für uns Blogger!!!!)]
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    Aber nun weiter mit einem Vorschlag für die KochInszenierung:

    Faust ist rot angezogen(symbolisch für den Hexentanz der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg) und Mephisto trägt schwarz (oder grau).

    Sozusagen wäre dieser Vorschlag gültig für eine Inspiration durch die einstmals sensationelle Danton-Inszenierung von dem von dir erwähnten o.g. Kaschperle.

    „Was glaubsch was dau Einnahma reikämet“ (sagte Hans zu mir)

    „Des wär billig und d’Schulklassa von alle Landkreise könntet neiganga. Alles wär bongt!“ (sagt Mizzi zu dir).

    Und der Neu-Ulm- Ulmer -Vereinigung, die zu andeutest, stünde nichts mehr im Wege.Kommunal, überparteilich und donaumäßig sowieso.(ich deute deine Sätze so, dass du das vermutest?)

    Danach gibt’s dann a Party im Stadthaus mit dem ewig gleichen Fraß, den koiner bemerkt, oder gar schmeckt. Hauptsach‘ viel und fett und gessa.Dr‘ Ranza voll und dem KHK -Risiko immer a Stückle näher.

    Gruß, die Mizzi

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  4. natürlich, eine schwäbisch-bayrische Posse auf die Theatermisere hierorts, in der ein paar Amateur-Köche alle Suppen versalzen und verlängern, scheint mir sehr angebracht. Doch das wissen die kommunalen Kulturbanausen zu verhindern. Und der Pietkong und seine Leit merket sowieso nix.
    Du meinst, man sollte den national-heiligen Fausttext direkt in diese Posse umbiegen, um damit auch noch die Bildungsmisere an den Schulen zu verarschen. De ganze Fauscht so inszenieren, dass d Leit ihn auch amol verschtandet. So nach dem beliebten Motto: Fuck ju Goete.So was wird der Heinz Koch sicher bald einmal versuchen. Wetten dass er..? Aber ohne mich. Ich lade lieber ein Stefan Raabdouble ein, das gegen den halbstarken Studnitz Gitarre spielt und gegen den Heinz Koch CSU-Bier-Lieder singt dazu. Das tät scho reichen, moin ie.

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  5. Da ist sich selbst der Raab zu schade. Obwohl der für jeden Gag zu haben ist.
    Aber diese Trantüten mischt der nicht auf. Die sind hoffnungslos langweilig und verfilzt(lügen , was das Zeug hält) und schieben sich nur gegenseitig Jobs zu und deshalb ist alles verloren in diesen 2 Städten. Für intelligente, interessierte junge Leute keine Chance. Nur für raufgediente, buckelnde Jasager bestehen Chancen, oder Inzestkinder. Es ist zum Wegschauen.
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    Und die Jungbrut, wie z.B. Langer-Junior wurden schon eingeschleust(du berichtetest). Es ist skandalös. Wer erlaubt dieses inzestuöse Verhalten? Alle halten sie das Maul. Ulm ist feige,

    Es widert mich an, wie sie alle kuschen. Aber irgendwann ist das Quartett weg und dann kommt ein anderer und der eliminiert einige. Aber es gibt a Sprichwort: „Es kommt nix Besseres nach“.
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    Sie häkeln im Donaubüro nun ein Band entlang der Donau. Nun gut, die Hausfrauen machen mit, einen intellektuellen Anspruch hat das aber nicht . Doch die Damen freuts, würde der OB sagen. Das ist volksnah und dann sind alle „zfrieda“.
    Bildung ist für die meisten ein Fremdwort. Sie wären es aber alle gerne(S‘ Kind macht ja sei „Abi“- da isch mr scho quasi au gscheit- no net gwisst?).
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    So lernen sie einige Phrasen auswendig, manch lateinisches Sprichwort um damit wichtig zu scheinen, aber das sind Blendungen. Und der Wähler will in die Falle gelockt werden.
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    Nun gut, lassen wir dem Volk seine Lüge, wenn es die Menschen glücklich macht.
    Sie leben alle hoch!
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    (Mizzi ist schnell abgehauen. Ihr war übel.) Anmerkung der Red.

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  6. es tut weh, ja, was sie alles versandeln, die Banausen und die korrupten Ignoranten der Stadt an der Donau. Sie verspielen das kulturelle Potential vollends. Denn sie glauben, sie, die Kulturverweser, seien die Kultur. Sie hätten, wie sie vollmundig salbadern, den „Weitblick“ durch den Nebel.
    Es ist zum Lachen, sie verwechseln Marketing mit Kunst.

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  7. es tut weh, ja, was sie alles versandeln, die Banausen und die korrupten Ignoranten der Stadt an der Donau. Sie verspielen das kulturelle Potential vollends. Denn sie glauben, sie, die Kulturverweser, seien die Kultur. Sie hätten, wie sie vollmundig salbadern, den „Weitblick“ durch den Nebel.
    Es ist zum Lachen, sie verwechseln Marketing mit Kunst.

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  8. Hast du aus Verzweiflung über den Zustand deine Antwort zweimal gepostet?
    Sind wir nicht traurig.
    Ich denke nicht, dass sie Marketing mit Kunst verwechseln.
    Sie wissen nicht was Kunst ist. Und selbst wenn sie es wüssten, sie wollten es nicht haben, denn das kann ja „jeder“.
    Malen kann jeder („meine Frau malt auch- stellt in der Bank die Seidenmalerei aus[Lehrerin im Nebenberuf]“).
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    „Schreiben kann auch jeder. Da nehmen wir einen Studenten. “ [schon vergessen?]

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    Singen tut der Schülerchor von der XX Realschule. „Mei ham die Mädla hübsch ausgsea“

    Und es koscht nix.

    ..

    Volkskunscht. Und es kommen noch Leute , um ihre Verwandten zu sehen und zahlen Eintritt.
    Mir sind in Schwaben, Quenzel. Irgendwann kapiersch du des au.

    Gruß
    die Mizzi

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