Gauck spricht

Der Bundespräsident spricht immer aus den Herzen vieler Mitbürger. Das ist seine Spezialität.Jetzt sprach er aus den Herzen vieler Millionen Opfer des Unrechtsstaates DDR, als er seine Bauchschmerzen bekannte, die ihn befielen.Denn er hat Probleme damit, die Tatsache zu akzeptieren, dass in Thüringen zum ersten Mal nach dem Mauerfall ein Ministerprsäident der SED Nachfolgepartei, die Linke, an die Macht gelangen soll. Die Linke beschwerte sich prompt und beklagte eine sog. Amtsanmaßúng, denn der Bundespräsident habe sich neutral zu verhalten und den Wählerwillen als heilig demokratischen zu empfinden. Er dürfe sich nicht mit seiner persönlichen Meinung einmischen. Auch die SPD mahnte Gauck zu mehr Zurückhaltung.
In Wahrheit wollte Gauck sich gar nicht einmischen, nur sein Unbehagen zum Ausdruck bringen. Schließlich kann er nicht einfach vergessen,was er und viele der ehemaligen DDR Insassen zu ertragen hatten. Doch die Linke ist natürlich nicht die SED und will auch den ehemaligen Staat nicht wieder herstellen, dazu genießt sie die neuen Privilegien in dem für sie neuen, demokratischen Staat viel zu sehr. Nur kann sie es eben nicht lassen, manches aufzuhübschen, schön zu reden und zu bagatlellisieren,was in dem Unrechtsstaat alles an Widerwärtigkeit geschenen ist. Immer noch versucht sie die letzte Ehre des DDR Staates zu retten, statt einzusehen, dass diese hässliche Diktatur weder eine Ehre hatte, noch nachträgich eine Ehrenrettung verdient. Das ist die Dummheit der Linken und das zu kritisieren muss das Recht eines jeden sein, auch des Bundespräsidenten.

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