Merkel und Putin

Frau Merkel erhebt muttihaft den Zeigefinger und fordert von Putin die Einhaltung des Waffenstillstands. So geht das doch nicht. Putin ist doch Junkie und Dealer zugleich. Wenn man von ihm etwas will, muss man ihm etwas bieten. Einen Suchtstoff und zwar nicht in der demokratischen Öffentlichkeit, in der Bischöfe und Professoren ihre weißen Westen ausführen, sondern in Hinterzimmern, dort ist viel besser Klartext zu reden.
Putin steht doch auf harten Sachen, zum Beispiel wie jetzt in Serbien, wo sie ihm zu Ehren Panzer durch Belgrad fahren lassen und vom Himmel her mit Kampf-Flugzeugen paradieren. So etwas Männliches. Eine Skatrunde mit Mercedes Managern oder ein herrlicher Besuch im Swingerclub. Aber da ist Mutti die falsche, da sollte sie den guten Gerd ranlassen, der weiß wie man Putin den Schneid abkauft. Putin muss man an den Eiern packen, das imponiert ihm, da lässt er mit sich reden. Man muss nur Dostojewski lesen, dann weiß man wieder, wie man mit Russen handelseinig wird. Sie brauchen Bestätigung, männliche Schulterschlüsse und Bruderküsse, hat man das hinter sich, dann kann man getrost auch wieder die Weiber reinlassen. Warum weiß das niemand mehr im dekadenten Westen, wo man vor lauter Säuseln und Grinsen die Anerkennungspolitik unter Männern schon ganz vergessen hat.

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