Schwäche und Feigheit vor dem Feind

Der Mangel an Ironie und Sarkasmus in der Politik wird allmählich unerträglich. Man kann doch vierschrötige Ultra-Nationalisten wie Putin oder Verrückte wie die Islamisten nicht ernsthaft beim Wort nehmen, ohne deren hohl tönendes Gewäsch mit Spott zu konterkarieren. Das sind doch Leute von vorvorgestern. Das kann man ihnen doch sagen, denn sonst wertet man sie nur unnötig auf. Wie die Journalisten die Geschäfte des Terrors fördern, indem sie dessen Bilder und Propagandamaterial abbilden und verbreiten helfen, so verleihen die Politiker, indem sie dauernd so tun, als wäre mit diesen blutigen Lemuren vernünftig zu reden, diesen Feinden der Menschheit das Ansehen einer Seriosität, die wirklich nicht vorhanden ist. Es fehlt uns ein Churchill der Weltpolitik, der mit Witz und Klartext zu reden verstand. Es fehlt dem Westen an Stolz und klarer Sprache gegenüber dem ideologischen Sieg&Heilsmüll der Vergangenheit. Wir brauchen doch nur in die eigene Geschichte zurückschauen und wahrzunehmen, wieviele religiöse Eiferer und Kirchenfürsten die dümmsten Staats-und Kriegsziele absegneten und rechtfertigen halfen. Haben wir das nicht mehr auf dem Schirm? Wir quasseln doch sonst, besonders an Sonn- und Feiertagen, so gerne und viel von Aufklärung und Freiheit, warum verteidigen wir diese Werte nicht, indem wir deren Feinde deutlich zurückweisen, statt die Intoleranten mit Toleranz zu belohnen? Da heißt es verständnisvoll, ja die Russen sind noch nicht so weit, 80 % von ihnen sind eben noch homophob, sie brauchen eben noch Zeit nach dem langen Prozess des barbarischen Stalinismus? Ja, ehrt sie diese Rückständigkeit? Dürfen wir ihnen nicht davon reden? Müssen wir ihre Rohheit und Primitivität zähmen, indem wir ihnen in den Arsch kriechen und uns den Mund verbieten lassen? Sollen wir uns schämen, dass wir diese Irrtümer und Dummheiten von gestern überwunden haben? Ehren wir so unsere eigenen Befreier, wie Kant, Nietzsche, Einstein bis Klar Popper? Oder verraten wir sie mit unserem Kleinmut nicht wie Feiglinge und Duckmäuser? Und wo könnte das hinführen? Die Schariapolizei haben wir bereits gesehen. Sie marschierte in Wuppertal bereits auf. Da sagen uns dann die Kulturwissenschaftler, das ist eben diese Zeit, ein Phänomen der Jugendkultur, tatsächlich Kultur? Früher wären diese jungen Leute links gewesen, ja aus diesen linken Idioten erwuchs dann die RAF, die einigen Menschen, Polizisten, Chauffeuren und Briefträgern das Leben kostete. Soll sich das in neuer Vermummung jetzt wiederholen?
Wo sind die Männer, die dem lieben Quoten-und Karrierefrauen sagen, jetzt geht mal zur Seite, jetzt räumen wir auf mit dem Schwachsinn. Schlafen sie noch? Oder hat man sie alle schon kastriert?
Es ist tatsächlich Krieg und keiner will hin.

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