Helfen statt spielen

auch beim Fußball ist auf die Sprache zu achten, um den Masterplanern auf den Zahn zu fühlen. Miro Klose behandeln sie beinah schon wie einen Greis im Fußballalter, er muss nicht mehr wie die Jungen, und wie sie jetzt immer sagen: „gierig“ sein, er hat eine sog. klassische Rolle der Ruhe nd Besonnenheit im Sturm einzunehmen. Klose selber sagt auch nicht, wie topfit er sich fühlt und welche Lust es für ihn ist, noch einmal dabei zu sein, nein, er spricht das merkwürdige Wort „helfen“ aus. Er gibt sich wie ein treuer Knappe und will der Mannschaft helfen, wo und wann immer er gebraucht wird. Und natürlich so gut er noch kann. Er wurde also mehr als Notnagel mitgenommen, statt als Old-Star. Was ist das für eine Altenheimideologie? Kann man so den Titel gewinnen? Hinten stehen sie ja auch schon aus Sicherheitsgründen, wie sie aufgestellt sind. Und die kreativen Spielmacher müssen durch einen doppelten Sechser noch einmal abgesichert werden, um kein allzu großes Risiko einzugehen. Bleiben noch zwei drei Ballartisten, von denen natürlich Geniestreiche erwartet werden.Aber auch diese Künstler, wird gesagt, genießen keine Privilegien, sie müssen gut, hart und fleißig nach hinten mitarbeiten, wie jeder andere auch.
Man sieht, Arbeit und Sicherheit,Verantwortungsbewusstsein und Mannschaftsmoral, alles deutsche Leib-und Magenvokabeln,bremsen den Schwung in die hypermoderne Zukunft mit falschen Neunern,in der man doch so gerne schon angekommen wäre.

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