Prinz Wulff schrieb ein Buch

der ehemalige Bundespräsident beklagt sich in seinem jetzt erschienenen Buch: „Ganz oben, ganz unten“ bitter über das Unrecht, das ihm Medien und Justiz angetan hätten, um ihn aus dem Amt hinaus zu werfen. Da ist was dran,das war nicht die feine Art, selbst beteiligte Medienmacher geben das inzwischen zu. Wulff schreibt, er wäre heute noch der Richtige im Amt. Da geht er wohl zu weit, viel zu weit. Wie kommt er nur darauf? Wer mag ihm das eingeflüstert haben?
Er soll froh sein,wenn jetzt die Medienmeute nicht nachfasst, um ihm erneut zu veranlassen, sich um Kopf und Kragen zu reden. Denn unter Brüdern und Schwestern,er war doch immer überfordert im Amt, wir sind doch froh, dass jetzt ein viel erfahrenerer Rhetor und Nachfolger auf dem Staatsthron sitzt. Wulffs dünne Staatsthesen waren immer peinlich und unbedarft, er hatte doch weder die Bildung noch die Statur für die repräsentative Aufgabe, die einst ein Geistesriese wie Theodor Heuss und später nochmal ein so gewitzter Mann wie Roman Herzog vorbildlich erfüllen konnte. Zu seiner rhetorischen Schmalbrüstigkeit kam dann noch seine peinliche Frau, die uns ein Hollywood für Arme vorspielen wollte.
Nein,es war eine Posse, Wulff war keinen Tag der Richtige, sondern eine von Frau Merkel bewusst angeordnete,taktische Fehlbesetzung, im Fußball würde man sagen: ein falscher Neuner. Mit dieser halben Portion hatte die hämische Medienmeute natürlich ein allzu leichtes Spiel, das ihr nie zu gönnen ist. Ich denke an den hämischen Vorfall mit BILD-Chef Diekmann, an den Wulff flehentliche Hilferufe sandte, die jener natürlich rücksichtlos an die Öffentlichkeit weitergab. Wie unklug muss ein Politiker sein, der glauben kann, er könnte sich mit einem Revolverhelden wie Kai Diekmann befreunden und auf dessen Diskretion bauen. Nein, es ist ihm Unrecht geschehen, ja, mein gemäßigtes Mitleid hatte er immer, aber wie glücklich ging die Misere denn doch zu Ende. Jetzt will er sich der Aufgabe der deutsch-türkischen Freindschaft widmen, ja das ist etwas für ihn und in der Türkei braucht er sich nicht rechtfertigen für die vielen Privilegien und Ovationen, die man ihm dort angedeihen lässt.
Wenn einer der großen deutschen Fußballtrainer, der einen Istanbuler Spitzenverein trainierte,das Hallenschwimmbad dort betrat, ließ der Badedirektor sofort das ganze Bad räumen, dammit der große Trainer allein für sich schwimmen konnte. Ähnliche Ehren und Privilegien werden Wulff auch dort erwarten, also genau das, was er und seine Holde sich immer so sehr wünschten.
Hätten wir noch eine Monarchie, gäbe es wohl keinen geeigneteren Mann als Wulff für die Prinzenrolle.

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4 Gedanken zu “Prinz Wulff schrieb ein Buch

  1. Nun hat derjenige der damals als junger Mann Ministerpräsident war und „nie mehr ein öffentliches Amt bekleiden darf!“ ~ wie diese Presse damals schrieb~, ja nun endlich mit seiner neuen Freundin sein gut recheriertes Buch herausgebracht. In dem Alter kann man auch noch mit der Pension+ was anfangen. Also ganz Unten war er schon mal, da ist er durch unbekannte Umstände Freund des Dalai Lama geworden, dem geistigen Oberhaupt von Tibet. Bekannter Maßen hatte er ja 1000.- € (Euro) von Privat angenommen, obwohl das wesentlich weniger ist als was er sonst von der Partei bekommt. Seine Ex-Schnulle, die mit dem Rotlicht von der Ampel von der Google-Suche, bekommt bestimmt auch was vom ´Zugewinn´ – in der besagten Zeit war se noch sein Anti-Agressions-Ständer.
    Ich finde aber im Unterschied zu Ihnen, das der Pastor von der richtigen Kirche aus dem Terrorstaat, wie ja die andere Übernazisäue auch, der mit seiner Begleit’Schnulle, nicht besser ist als der ´Blogger-Gestürzte´ Wulff. Da war Rau mit seinen Reden von Habermas ja noch besser. Der Köhler hatte ja wirtschaftliche Interessen mit Afghanistan gesagt, der war ja noch zu sehr vom IWF. Der Typ mit der Sonnenbrille war doch nicht besser, obwohl der schon vorher die Psyche von Krimhild überwunden hatte wie Vossenkul die von David Hume. Das war aber, längst vergangen, noch bei dem FDP’ler Maihofer. Übrigens, Wulff hatte ja schon damals keine Armani-Anzüge wie die JUSOS zu Adenauers Zeiten.

    Der letzte Satz hier von Ihnen ist witzig. Charles könnte auch mal nen Buch rausgeben: „Mein Leben von Mutti“ und der depressiven Kindergärtnerin auf den Stufen eines Balkones in Paris mit dem Stallmeister, dem Tennislehrer und dem Öl-Mufti … „…laß mich Dein Tampon sein!“ ~NSA Affäre auf Insulanisch.

    Aber ~ Zeit und Raum ~ konzentrieren wir uns auf die D-WM in Brasilien, nicht wie auf den D-Day von Angie kürzlich … wäre ja sonst zu national-sozialistisch.

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  2. was haben sie denn um Himmelswillen wieder gegen unsern Pastor Gauck? Er wäscht unsere Wäsche so weiß, weißer geht’s nicht. Wulff würde ich einen Beitritt zum Islam gönnen.Seiner tätowierten Tussi eine kleine Karriere bei RTL 2. Serie: „wie ich einmal gestürzt bin“.

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  3. Nun ja, weiß ich auch nicht was sie um Himmels Willen wieder gegen …usw.; Aber den Persilschein hat er sich schon recht frühzeitig damals in seinem Terrorstaat „wahrscheinlich doch der Wille Gottes“ selber ausgestellt. Ich weiß das nämlich – sofern den eben auch das – recht genau, da ich mich an meinen Halbprotestbrief „was nu SPD oder CDU?!“ an ihn damals relativ erinnere. Insofern war jener Pastor Gauck tatsächlich, ich meine eben insofern, einer der ganz frühen Protestler in der DDR. Aber – was heißt das eigentlich real genau betrachtet ~ das war/ist Punkt-Witz der Sache. Seit er mit Gerhard Schröder wie Gerhard Schröder gelacht hat ist der für mich grundsätzlich gestorben … zumindest sozusagen.

    Eins ist aber klar wie dicke Tinte: Wulff ist nicht Gauck. Wie Sie/Du darauf kommen das Wulff irgendwann zum Isalm kehre würde halte ich für fast ausgeschlossen ~ ich meine fast insofern man nie nie sagen sollte. Nun, bei bzw. idS. komplex assoziativ der gegenwärtigen „Isis“-Aktion im Irak würde ich vieleicht jene Situation des Min. Präs. Christian Wulff von Damals erwähnen, den ich einfach ´by the way´ in seiner sog. guten Staatsbürgerlichkeit der BRD als verantwortungsvolle Bürgermeister-Seele abgeschossen hatte. Der hatte einfach in meinem Fahrwasser Kallabums gemacht ~ was übriges seine spätere Ehefrau dann recht wesentlich fand. Wir hatten uns ja schon einmal vorgängig dazu verständigt. Wie er nun zu seiner „tätovierten Tussi“ kommt interessiert mich kaum die Bohne~ ist mithin keinesfalls mein Problem oder Thema. Witzig finde ich Ihre Bemerkung „RTL two -Serie“ – Elli ja auch – bezügl. jener Google+ Spots zu den ´Android Apps-Brechtigungen´, wo einer „RTL2-Generation“ sagte. Wenn dieser nun SAT 1 – Generation gesagt hätte, wäre ich vielleicht auf Leo Kirch eingegangen, aber die Nummer hat sich ja auch nun wohl ganz erledigt. Auch darüber hatten wir uns kurz verständigt.

    „What comes up must come down, …“ hat natürlich seinen gewissen Reiz bezügl. des Titels „Ganz oben, ganz unten“, wo ich übrigens Unten ud Oben groß schreiben würde. Habe grad bei Heintel „Theorie der deutschen Syntax“ eine witzigen Satz in einer Anmerkung gelesen: „Man beachte die Äquivokation des Terminus „Subjekt““ (S.33) … daran ist aber Chomsky nicht Schuld.

    Ich würde den Tag Christian Wulff durchaus hinzufügen.

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