Hitler und kein Ende

Bruno Ganz, der Superschauspieler, tat sich die Schmach an, den Hitler „im Untergang“ (der Film) zu geben. Er wurde dafür allgemein gelobt, das sei ja eine virtuose Leistung gewesen, so genau in diese schreckliche Haut zu schlüpfen. Jetzt redet er noch immer davon, obschon der Film vor Jahren schon gedreht wurde. Er habe heute noch Mühe, sich von diesem Dämon zu befreien.
Er fragt sich aber noch immer nicht: wozu? War das nötig? Wer wollte das sehen?
Die Fantasielosen oder nur der Produzent B.Eichinger, der damit in die Filmgeschichte eingehen wollte? Ich habe davon nur Ausschnitte gesehen, das genügte. Ich fand und finde die Anstrengung geschmacklos und widerwärtig. Eine Kunst ohne Gewinn, ohne Erkenntnis, im Gegenteil: Ich kann mir vorstellen, dass der Streifen und das Herumgehampel des Bruno Ganz darin möglicherweise dem Dämon künftig neue Anhänger und Fans zuträgt.
Ein barbarischer Tiefpunkt, ein Untergang deutscher Kulturgeschichte.

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4 Gedanken zu “Hitler und kein Ende

  1. Bruno Ganz, der schweizer Schauspieler, hat in dem Film „Der Untergang“ grandios den Adolf Hitler in den letzten Kriegstagen im Berliner Führebunker gegeben.

    Ein besserer Schauspieler hätte sich für diese Rolle kaum finden lassen. Fernsehkompatible deutsche Hitler-Darsteller gibt es ohnehin nicht! Ob er sich damit wirklich eine Schmach antat, darf durchaus bezweifelt werden. Als Schauspieler hat ihm diese Rolle sicher nicht geschadet.

    Und wohl auch in seinem Leben nicht. – War diese Rolle und die Darstellung für ihn – den grandiosen Hitler-Darsteller – von enormen Erkenntnisgewinn begleitet. Bruno Ganz hat nämlich ganz wesentlich Hitlers Rolle in den letzten Kriegsmonaten erkannt, indem er in einem Interview freimütig bekannte, Hitler habe in seinem letzten Tagen im Führerbunker nur ganz billiges Schmierentheater gespielt.

    Diesen fundamentalen Satz kann man den autoritätsgläubien Deutschen – welche sich an dem billigen Schmierentheater der jetzigen merkelesken Regierung erfreuen dürfen, nur an die Stirn nageln!!!

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  2. Bruno Ganz, der schweizer Schauspieler, der in dem Film „Der Untergang“ den Adolf Hitler in den letzten Kriegstagen im Berliner Führebunker gegeben hat,

    hat als Kommentar zu dem Film festgestellt, dass Hitler in seinem letzten Tagen im Führerbunker nur ganz „billiges Schmierentheater“ gespielt hat.

    Hitler ist somit als degenerierter Darsteller zur Verkörperung seines eigenen Schmierentheaters geworden, mit dem er seine Claquere und Hofschranzen bis zum bitteren Ende zu beglücken wusste.

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