Diether D., die alte Stasi- Socke

In einem Interview, das er dem staatlichen russischen Auslandsradio „The Voice of Russia“ gab, behauptete Diether Dehm von der Linken: „Teile der deutschen Medien sind komplett in den Händen der US-Geheimdienste und anderer Geheimdienste. Sie arbeiten sehr eng zusammen mit ihnen..“

Da wurde jedem Russen natürlich klar, warum Frau Merkel mit ihrer deutschen Bundes-Republik, in der auch eine einige Russen wohnen, die hoffentlich nicht bald „Hilfe Wladimir“ schreien, soviel Öl in das Feuer der Ukraine gießen möchte.

Bemerkenswert nur, dass das Dehm-Statement in der Linke-Fraktion, jedenfalls im Augenblick nicht sehr gut rüberkam. „Das ist eine Einzelmeinung“, – Pfui ein Einzelner bei der Linken, seit wann gibt es denn das? -und sagte ein Fraktionssprecher noch : „Ich weiß nicht, wen er damit meint.“

(Ich schon, sag es euch aber sicher nicht.)
Dehm gehört zum äußersten linken Flügel in seiner Linke-Fraktion. Er ist auch Schatzmeister der Europäischen Linken. Oh Gott!!

Zur Erinnerung:
Nach Erkenntnissen des Historikers Hubertus Knabe wurde Dehm im Dezember 1971 vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) auf Basis politischer Überzeugung als IM Dieter (später umbenannt in IM Willy) geworben.
Dem MfS berichtete er laut seiner 400 Seiten starken Akte insbesondere über die Frankfurter Jungsozialisten und den SPD-Bezirk Hessen-Süd. Nach der Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann aus der DDR lieferte er als dessen Konzertmanager auch über diesen zahlreiche Berichte.
Auf Wolf Biermanns Aussage zu seiner Überwachung im Westen stützen sich die Gerichtsurteile, nach denen Dehm als Informant des Staatssicherheitsdienstes bezeichnet werden darf. Dehm unterschrieb mehrfach Quittungen für Geldbeträge von mehreren hundert Mark, die einige Male von ihm mit seinem Klarnamen und in anderen Fällen als IM „Willy“ quittiert wurden.
Dehm selbst behauptet bis heute, wie seine Frau (alias IM Christa) unwissentlich durch die Stasi abgeschöpft worden zu sein, während in ihrer Akte zu finden ist, dass der Vorlauf-IM „konkrete Kenntnis von der Auswertung seiner Informationen durch das Ministerium für Staatssicherheit“ hatte.
Naja, das ist sie schon wieder, die deutsche Vergangenheit, die nie vergehen will.-Jetzt auch bei „Voice of Russia“.

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