Die DAX-Manager fallen um

..und Frau Merkel somit in den Rücken.Denn sie fürchten um ihren Riesen-Reibach. Klar. Man kennt die Schildbürger doch, auf ihre Motivation aus Gier und politischer Blindheit ist immer Verlass.
Doch das Grinsen des Siemensmanager Kaeser im Interview mit dem forsch nachfragenden ZDF Moderator Kleber war schrecklich und wird mir nie mehr aus dem Kopf gehen. Es gehört ins Bilderbuch der Medusenhäupter in der Finanzwelt. Es war grauenhaft.
Aber er ist natürlich nicht der einzige Topmanager, den der Kurs des Westens in der Ukraine-Krise stört. Deutschlands Wirtschaft macht seit Jahren Super- Geschäfte mit den Russen. Da dürfen uns die armen Schlucker der Ukraine doch nicht stören. Wozu machen die eine Revolution, wozu? Wem bringt das je was?
Auch Adidas Chef Herbert Hainer gab sich tolldreist auf die Frage, ob man den Eroberer Putin nicht besser jetzt zu stoppen versuche, bevor er sich noch andere Gebiete einverleibt :“Ich würde es umdrehen: Man muss sich fragen, ob man jemanden wie Putin nicht wesentlich früher hätte in den Prozess einbinden sollen – statt die Gespräche erst dann zu beginnen, wenn es zu spät ist.“
In welchen Prozess? Hat Putin sich nicht selbst eingebunden in den ukrainischen Aufstand und zwar mit roher, brutaler Gewalt?
Aber auch dafür hat der DAX-Typ Herbert ein großes Verständnis, gerade als Top- Manager. Denn schließlich sei doch abzusehen gewesen, dass der russische Präsident sich nicht einfach bieten lasse, was in der Ukraine geschehe. Ach so, er kann sich die souveräne Entscheidung eines anderen Staates über sein Schicksal nicht bieten lassen? Welcher Alzheimer-Irrsinn reitet den Manager? Wo lebt er, wie denkt er wirklich? Ist die Ukraine für ihn ein Land der dritten Welt, mit dem man umspringen kann, wie es Managern wie ihm und Diktatoren wie Putin gerade passt?
Natürlich schüttet er gleich wieder billigsten Sand über seinen Zynismus:
„Man hätte früher in Kontakt mit Putin treten sollen, um den Umsturz in der Ukraine gemeinsam zu begleiten.“
Solches Gerede kann nicht nur politisch naiv sein. Begleiten? Den Umsturz begleiten, in der VIP Lounge am Maidan, oder was könnte das denn wohl heißen? Das sagt er natürlich nicht. Das können wir uns gottlob selber ausdenken.

Auch der Thyssen Krupp Chef Heisinger scheut sich nicht, wohlfeilen Quark von der Qualität eines Anton von Tirol zu verzapfen: „Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass gewaltige Veränderungen möglich sind, wenn man sie gemeinsam mit Russland angeht.“ Man muss auf ihre Wortwahl achten, Veränderungen angehen. Sie verderben und vernichten unser schönstes Deutsch mit ihrer miesen Gier, die sie auch noch mit Kompetenz bezeichnen.
Früher mag er etwas gesehen haben, der Heisinger, das weiß ich nicht, jetzt aber ist er wohl total blind und taub geworden.
Zu allem Ãœberfluss des feigen, zweideutigen Geredes aus der Wirtschaft muss natürlich auch Post-Chef Appel noch seinen Senf auftragen, bei den politischen Würstchen, als die sich die feinen Herren allesamt entpuppen: „Da wir in Europa nun einmal über keine großen Rohstoffquellen verfügen, werden wir immer von anderen abhängig sein“.
Natürlich: „nun einmal“. Die Herrn haben außer Gewinnverlusten nun einmal nichts zu fürchten, keinen Ehrverlust, keine Blamage, keine Schande, nichts.
Und weil das billigste Blech, das sie reden dürfen, so austauschbar ist, noch ein paar Worthülsen des Adidas Chef Hainer:
„Wir müssen miteinander reden, um den anderen zu verstehen und zu politischen Lösungen zu kommen.“ Außer ihm und seinen Kollegen unter diesen Wirtschaftsbossen, haben wir eigentlich alle verstanden, was der andere, nämlich Putin will und sich wohl auch von deutschen DAX Managern nicht ausreden lässt. Oder wollten sie ihm die Krim und die ganze Ukraine abkaufen? Ist das der Sinn ihrer Leerformeln?

Das Geschwätz unserer Oligarchen und Topmanager
belegt nur ein weiteres Mal, dass von ihnen und ihrer Händlernatur politisch nichts zu erwarten ist. Ihre Lügen und ihre Feigheit sind so durchsichtig, wie das Papier, auf das sie auch noch gedruckt werden. Für ein gutes Geschäft verkaufen sie ihr eigenen Kinder samt Großmutter. Ihre Gier und ihre schlechten Charaktere haben die modernste Tradition bei uns, sie lieferten schon für Hitler, warum denn nicht auch für Zar Putin? Auch sein Rubel stinkt ihnen nicht genug.
Ich aber werde keinen Adidasartikel, kein Siemensangebot mehr beachten und schon gar keine Postbank mehr betreten.
Es ist immer dasselbe mit diesen feinen Pinkeln, sie sind weder aufzuklären noch zu bessern. Sie wirken wie ein Alpdruck über dem Land.

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