Der Zar in anderem Licht

Man kann die Sache des neuen Zaren auch anders sehen, bzw. in ein anderes Licht stellen. Natürlich. Er ist eben ein Eroberertypus alten Schlags, er liebt sein Vaterland, möchte es groß und mächtig sehen, und das Volk verehrt ihn, oft ist er dem Volke sogar zu nachgiebig. Sein Volk liebt es, wenn er Härte zeigt, seine Gegner ignoriert, lacht über das Geschwätz der Feinde, die im Westen endlose Debatten führen und ihn in ihre Fallstricke locken. Miteinander reden? Jaja, und dann irgendwelche juristischen Tricks auf den Tisch zaubern.
Nein, nein, das findet der neue Zar gar nicht komisch.
Ihm geht es um den Glanz seines Vaterlandes, zu dem die Halbinsel der Schwarzmeer- Flotte nun einmal gehört. Was verstehen davon schon seine Feinde, sie tun so, als wäre unser Brudervolk jemals souverän gewesen, es ist schwach in Wahrheit, steuerlos, pleite, von einer Bande von Schwächlingen und Schwätzern angeführt, – mit denen reden? Soweit darf ein Zar nicht herunter steigen.
Das wäre geschmacklos, er würde sein Volk enttäuschen, wenn er sich mit diesen Laffen und Banditen an einen Tisch setzte, wahrscheinlich sind die meisten sogar schwul und nicht einmal in Besitz einer eleganten Schusswaffe.

Der neue Zar hat Besseres zu tun und wendet sich lieber seinem imperialen Traum zu, so liebt ihn das Volk. Die Lage ist ruhig und sicher, bis auf eine kleine Gruppe von Schreiern im Land, die vollgepumpt mit westlicher Progaganda unserem Volk vorschreiben will, was es zu glauben und zu tun hat. Der neue Zar wird gegen diese Bande eine Polizeiaktion nach der anderen initiieren, bis sie zermürbt oder tot sind oder hoffentlich bald abhauen zu den Feinden, denen sie dann ihre schwulen Lügenmärchen erzählen dürfen. Der Zar lacht grimmig jetzt.
Der dekadente Westen kann ihm nicht sagen wollen, was er zu tun und zu träumen hat. Er hat die Macht, für die er sich weder rechtfertigen noch schämen muss. Denn durch seinen harten Willen wird sein Land wieder auferstehen.
Morgen wird er zu einer großen Bä¤renjagd aufbrechen, und er wird mit niemand reden. Bestimmt nicht. Seine Politik ist Volkswille, nichts anderes.

Natürlich kann man es auch so sehen, ohne es verstehen zu wollen, ohne die eigenen Werte, die dauernd von all unserer Politkern  beschwatzt und beschworen werden, überhaupt ins Spiel zu bringen. Einfach die Dinge ohne Sentimentalitäten sehen, wie sie sich präsentieren. Unsere Leute versuchen seit Tagen an den neuen Zaren heranzukommen, per Telefon, fax, email, aber er reagiert nicht. Er treibt Sport, trifft sich mit Freunden oder ist beim Fischen. Er glaubt nicht an all die neuen Kommunikationsmittel und sehen, treffen möchte er die Feinde, die dauernd als Freunde verkleidet auftreten wollen, beileibe nicht mehr so schnell. Er einfach basta gesagt, wie sein Freund, der Deutsche, Gerd, und sich die Krim  geschnappt.

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