Keine Kompromisse mit intoleranten Muslimen

Die Schriftstellerin Monika Maron publizierte am 2. Februar einen Artikel in der Welt. Sie fragt darin, warum es den Anschein habe, dass die Integrationspolitik fast ausschließlich den Türken und den Muslimen gelte. Ob diese nicht allzu laut, nicht allzu dreist ihre Forderungen vortragen dürfen? Als handele es sich dabei um für alle gültige und wichtige Ansprüche. Statt diese Wunschvorstellungen gewisser muslimischer und türkischer Interessens-Vereine klar zurückzuweisen, flüchteten die Politiker feige und verlegen in Beschwichtigungsformeln.
Frau Maron rückt drei Fakten ins Licht: „In Deutschland leben 15 Millionen Einwanderer, darunter sind etwa 4,5 Millionen Muslime, davon drei Millionen Türken. Wie viele Muslime sich durch ihre Verbände wirklich vertreten fühlen, wissen wir nicht“.

Im Blick auf diese Zahlen fragt Monika Maron: Warum gibt es nur eine Islamkonferenz, und nicht auch Konferenzen der anderen Migranten, der Polen, der Russen, der Griechen usw.? Diese Frage trauten sich deutsche Politiker nicht laut zu stellen, denn sie fürchten, sie liefen damit Gefahr, als Islamfeinde diffamiert und verschrieen zu werden.

Solche Feigheit vor dem dreisten Auftreten der muslimischen Wortführer, ermutigte diese, folgende Forderungen aufzustellen: „ Ein muslimischer Feiertag, Seelsorger in Bundeswehr und Gefängnissen (da besonders), Krankenhäuser, Friedhöfe, alleinige Herrschaft der Verbände in den Beiräten für islamische Religionspädagogik und, so eine Forderung des Sprechers der Ditib, Bekir Alboga, „wertschätzende Aussagen von Politikern“, um „die öffentliche Wahrnehmung“ des Islam in Deutschland zu verbessern.“

Muss man diesen Katalog der Unverfrorenheiten überhaupt diskutieren, oder wäre es nicht Pflicht der deutschen Volksvertreter, sie schlicht und deutlich abzulehnen? In den Kommentaren zu diesem Aufsatz Monika Marons meldeten sich auch einige Muslime, die der Autorin ausdrücklich zustimmten.
„Statt aber scharfe Grenzen zum religiösen Anspruch einer Bevölkerungsgruppe zu ziehen, demonstrieren Politiker aller Parteien ihre Toleranz, indem sie möglichst jeden frei werdenden Posten in der Integrationspolitik mit einem Mann, am liebsten aber mit einer Frau türkischer, iranischer oder palästinensischer, in jedem Fall muslimischer Herkunft besetzen“
Willfährt die Politik damit nicht bereits dem Wunsch jenes Bekir Alboga nach wertschätzenden Handlungen von Politikern, die das Image des Islam in Deutschland verharmlosen und verschönern sollen?

Dann malt Frau Maron ein Gespenst an die Wand:
„Ich frage mich schon lange, wie die muslimischen Verbände es anstellen, dass ihre absurdesten Forderungen die ganze Republik regelmäßig in Aufruhr versetzen, sodass man den Eindruck haben könnte, wir lebten tatsächlich schon in einem halbislamischen Staat, dessen säkulare Verfassung unter den religiösen Forderungen der Muslime nach und nach begraben werden soll.“
Natürlich hat diese Schreckensvison eine Methode,nämlich die, durch Übertreibung auf eine schleichende Indoktrinierung hinzuweisen.
Nach dieser schleichenden Schönfärberei klingt auch die Vorstellung der Frau Aydan Özoguz, seit Dezember 2013 Staatsministerin für Integration. Kurz nach ihrem Amtsantritt beklagte sie mangelnde Kenntnisse der Deutschen über Islam und Islamkonferenz.
Keiner hat gelacht. Man kann aber auf diese Umkehrung der Integrationslast nur mit Humor reagieren. Jedes Gegenargument wertete den Unsinn der Klage schon auf. Es ist einfach nur verstiegen,so wie Frau Özoguz daher zu reden.
Monika Maron erinnert schließlich daran, dass es nicht die Integrationsaufgabe der deutschen Gesellschaft und Politik sein kann, Türken und Muslime unter den Einwanderern zu privilegieren, sondern die Aufgabe könne nur darin bestehen, „ den Menschen, die aus anderen Kulturen und Staaten zu uns kommen, die Wege zu ebnen, die Türen zu Schulen und Universitäten zu öffnen, Religions- und Meinungsfreiheit zu garantieren.“
So ist es, sie sollen sich in unserer Gesellschaft frei fühlen, beherzt ihre Chancen wahrnehmen, doch nicht ausprobieren dürfen, ob sie ihre religiösen Diktate dem Rest der 95%-Bevölkerung aufpressen können. Es ist zum Lachen, dass das überhaupt soweit kommen konnte. Die Politik, die offenbar geistig überfordert ist, das Problem zu denken, möge sich deshalb an Karl Poppers Diktum erinnern, dass die Grenzen der Toleranz bei den intoleranten, politischen und religiösen Eiferern gezogen werden müssen, um die offene Gesellschaft zu bewahren und fort zu entwickeln..Davon haben die offiziellen Vertreter des Islam offenbar noch gar nichts verstanden. .

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2 Gedanken zu “Keine Kompromisse mit intoleranten Muslimen

  1. Deutschland ist Testsubjekt. Wir sind der Prototyp der Neuen Weltordnung.
    Ein komplett höriges Volk, aufgestachelt gegen sich selbst, durch die permanente Erzeugung scheinbarer Diversität, durch Medien und Religion.

    Somit ist die Gefahr eines Sturmes gegen die Regierenden gebannt.

    Amerikanische Kolonie mit gewissen „Privilegien“, aber auch mit gewissen „Pflichten“.

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  2. Monika Marons Zeitungsbeitrag über die Integration türkischer Muslime in Deutschland und den einflussreichen türkischen Vereins Ditib ist lesenswert, vor allem Marons Schlussgedanke über die zwei Bedeutungen der Integration.

    Ditib – vor dreißig Jahren gegründet – spielt eine Rolle im politischen Prozess in Deutschland, die diesem verlängerten Arm der türkischen Regierung nicht zusteht.

    Man wünscht sich, dass in Deutschland ähnlich verfahren wird wie in Frankreich, wo eine Absonderung und jede staatliche Sonderbehandlung von Muslimen vom Staat nicht unterstützt wird.

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