Vorsicht, feiger Freund hört mit

Das Internet entpuppt sich als eine Falle, es sei denn, man findet neue Taktiken und Strategieen der List, in der Falle zu überleben und den kriminellen Staatsfreunden in die Suppe zu spucken.

Nach den Auskünften des Mr. Edward Snowden gestern im Exklusiv-Interview bei der ARD wurde die Feigheit unserer Regierung vor dem amerikanischen Freund wieder ganz offenbar. An der totalen Überwachung und Ausspähung unseres Privatlebens ändert sich also nichts. Wir haben damit jetzt zu leben.
„Schöne Scheiße“-hör ich im Volk, das sich wie immer duckt.
Fragt sich nur, wie können wir damit leben? Feststeht :Die Kommunikation im Internet ist eine Falle und man gibt besser gar keine persönlichen Daten mehr preis, sondern beschränkt sich auf rein Sachliches, Banales, Alltägliches. Man füttert die Spür-Hunde mit Tand.

Denn was nützt mir eine Verschlüsselung des Mailverkehres, wenn diese morgen schon durch eine neue Hacker-Software wieder aufgehoben werden kann. Ich gebe nur unnützes Geld aus.

Nun darf ich gestehen, meine Art durch den Meinungsmatsch zu stiefeln war noch nie sehr naiv oder gar ganz ehrlich. Nur wenige Leser, auf die es mir allerdings ankommt, wussten herauszufinden, was ich tatsächlich meinte. Die semantischen Umleitungen und Verschlüsselungen meines persönlichen Denkens lassen sich natürlich noch weiter forcieren.

Denn für den Stil der Prosa kann die Schmach, in der Hölle einer total überwachten Welt zu wohnen, auch einen Vorteil bedeuten. Die semantische Verschlüsselung, die nicht mit einer Technik zu verwechseln ist, kann ein neues stilistisches Niveau hervorbringen, auf dessen Höhe naturgemäß nicht mehr jeder mitreden oder nur dabei sein kann. Die Zensur arbeitete, ohne es zu ahnen, schon immer dem besseren und höheren Stil zu.
Tugend und Ruf der allgemeinen Verständlichkeit wird freilich leiden müssen, es wird jetzt erst recht auf die verdammt wenigen ankommen, die in der Kunst des Lesens etwas fortgeschritten und deshalb an einer hermetischen, schöneren Kunst des Schreibens ihr Vergnügen finden können.
Denn von den geheimen Diensten staatlicher Kriminalität weiß man, und das nicht erst seit den Massakern der Gestapo und der Stasi, sondern seit je her, dass sie in Bildern nicht denken können und in ihren Ohren nur ekle Würmer sich tummeln.
Ihre Tätigkeit verroht und verblödet sie, das ist kein Trost, doch liegt darin eine Chance für die List, auch in der Hölle noch zu lachen und zu überleben.

Advertisements

3 Gedanken zu “Vorsicht, feiger Freund hört mit

  1. Wenn ich mal wieder meinen Kommentar zu ihren mehr oder minder spezifischen Blogs bemerken darf.

    Auch semantisch ist allein schon jener Zusammenhang zu den „Hackern“ zweifelhaft bzw. verschroben. Denken wir an die Zweckmäßigkeit von Werkzeugen, sagen wir diese wären universell objektiv. Dann gibt es doch ganz offensichtlich eine durchaus komatös zu nennende Verhältnismäßigkeit zu „solchem“ ~ der „Werzeuge als Mittel zum Zweck“ freilich. Ganz abgesehen von den Massenfällen wo z.B. ein kaum zu erkennendes Protrait-Konterfei auf eine ´Liebesentschuldigungs-Pampflet´ von jener Heidi Klum zu einer ´Geistiges Eigentums-Strafe´ von mehreren tausend € führte. Ganz zu schweigen von solchen „Werbe-Management-Fortgraphien“ eines Fotographen, welcher „Nadel&Zwirn“, im vermeintlichen anthropologischen Höhenflug der Verstandesfähigkeit, fotographierte, und sich die Leitung einer Garn&Zwirn Herstellungsfirma aus irgendwelchen Gründen der www. pro’motion dieses nicht direkt ausgezeichneten „Bildes“ bediente, worauf dann eine sontwas € Schadenersatzklage wegen „Benutzung geistigen Eigentums“ auf dem Fuß folgte. „Dasist ja der absolute Wahn!! – echt der Hammer“.
    „… Die semantischen Umleitungen und Verschlüsselungen meines persönlichen Denkens lassen sich natürlich noch weiter forcieren. Denn für den Stil der Prosa kann die Schmach, in der Hölle einer total überwachten Welt zu wohnen, auch einen Vorteil bedeuten.“ – yupp, idelaistisch ja, praktisch nicht.

    Also von diesem Miststückwahn des lauernden Psychopathen-Idiotismus mal abgesehen, … eben solches der ´Daten’schutz’erhebung´ des freilich ausländischen Konkurrenz-Feindes ~ bei uns ja nicht, außer bei BK-A.Merkel … „Gruß BND-MAD“. Nicht zu verwechseln mit der „Dagobert-Duck S.O.k.O.“ ~ sie wissen schon.
    Ich hatte hier bei ´Blog-for ever´ schon mein Kritierium des Datenschutzes bemerkt: Die Daten der Person sind für den Kommunikationsverker und kein ´Profitgegenstand´, denn freilich der auch semantisch-idealistischen Betruges-Intension. „… die Scheiße!“.

    „Die Zensur arbeitete, ohne es zu ahnen, schon immer dem besseren und höheren Stil zu.“ … nun ja, interessante Sache. Der berühmte Mazzini-Streit in der ersten Kommunistischen Internationale (zu Zeiten der ´Pariser-Commune´) bezügl. auch speziell M. Bakunin „Gott und Staat“. Solches aber nur als Metaphorik der Frage des Themas des Empiriokritizismus.

    Was ist denn ein „Hacker“. Der hackt? freilich eben nicht. Auch bezügl. der ´Buchstaben Sequenz´ als solches des dann ´Namens´ wie z.B. Winifried Hacker „Arbeits und Ingenieurs-Psychologie´- VEB-DDR.

    „… Ihre Tätigkeit verroht und verblödet sie, das ist kein Trost, doch liegt darin eine Chance für die List, auch in der Hölle noch zu lachen und zu überleben.“ ~ Nun ja, ich würde mich, sofern ich analytisch sachlich bliebe, an speziell auch der „List in der Hölle“ ~ dort freilich wo wir nicht sind, und auch als solches nie waren ~ denn eben der se’mantischen Prosa (des führende „pasty horns“? ~ auch „Führer“ genannt), welches sich mit einem gewisser Maßen bekannten ´kolportierten Prekariats´ des „Führer befiel, wir folgen!“ bedeutet. Auch hierbei wird „die List“ schnell zu „die List-e“, die sich so manche leisten, zu jenem des „Stille Post“ Spieles, welches sich, dann wiederum in vermeintlich ethischer Wendung zum ´Lehrspiel´ (engl./am.: spiel, deut. „Werbespruch“) zu solchem der „Reise nach Jerusalem“ um(be~, ge~)deutet.

    Ich merke noch gerne hinzu das es ja durchaus eine zu differenzierende Frage ist ob man nun „Vorsicht – Feind hört mit!“ als Ideom des finalen Bewußtseins ´beherzigt´, oder b man solches als ´Transzendenz´ deutet, vielmehr in der Möglichkeit des Bewußtseins mitführt.

    Von dem eigentlichen ´Elektrosmog´ nämlich, wie auch immer dieser nun auch zu affizierten Bewußtseinsnebulösem beiträgt, kann da kaum von Spezifischen die Rede sein, auch bezügl. der sog. ´kognitiven Gehirnmuster´-Rezeption. Die eigentliche psychische Desorientierung findet nämlich eben ja grad übe die ´positivistisch-reduktive Semantik´ statt. Und diese schwelgt in „Der Mensch (ps. seit dem Urknall-Evolution), der Humanismus“ … des freilich explizitären „Gottes“ ~ wie der ja heißt.

    Gruß,
    M.

    Gefällt mir

  2. Ihr Wort-Hüpfer von List zu Liste gefällt mir, damit lässt sich was anfangen. Ansonsten aber Gutester verfehlen Sie wieder slalomartig mein Thema. Wohin führt ihr Slalom des Bescheiswissens und Abdeutens von Bescheidwissen? Das frage ich mich oft bei Ihnen. Sie machen sich interessant mit allerlei historischem Begriffsgeschirr. Das war’s schon, Sie zeigen es nur her, füllen es nicht mit den Delikatessen Ihrer Denkart. Wie ein Mopedfahrer, der mir erzählt, dass er zu Hause zwei Ferraris stehen hat, die er freilich schont. Nur deshalb sei er mit dem Moped da.
    Ich weiß oft nicht, ob Ihre radikalen Statements gedeckte Schecks sind oder nur gratis in die Luft gesprochen,als wären Sie ein Versprech-und Denkautomat auf dem Jahrmarkt des Prekariats. Sie schreiben ungepflegt,Gutester, Ihre Nebensätze sind oft ohne Maniküre, das Haarfett von ihren Behauptungen, wo kommt es nur her? Von der alten Firma Brisk oder nur vom Lidl?
    Dass Sie mich als Idealist bezeichnen, um die Höhe ihrer Superiorität anzudeuten, passt zu ihrer Kraut-und Rübensyntax. Den Titel nehme ich amüsiert zur Kenntnis, wie ich es damals für meine Ehre anrechnete, als mich die dummen K-Gruppen an der FU Berlin als Erz-Reaktionär verschreien wollten.Damit führten sie mir die besten Schüler und Kommilitonen zu, die den Kommunistenquark nicht weniger verachteten als ich.
    Gutester, bequemen Sie sich doch bitte einmal zu einem konventionellen Gesprächsstil, das machte vieles leichter und darin kämen wir sohar zu größerer Denkfreiheit. Freilich unsere Schecks müssen schon gedeckt sein.

    Gefällt mir

  3. … nun ja Gutester, solche Antworten zu mir von Ihnen schätze ich nur leidlich. Ich will es auch gar nicht vergleichen mit den Kommentaren zu anderen von Ihnen. Bei „List“ und „List-e“ … bin ich ihnen gefällig – was ich mithin sowieso nicht zwingend will und auch keine Veranlassung zu habe -, aber ich lebe doch seit ehedem längst mit einer das finale übersteigernden ´kausalen Psychologie´.

    Viele denken, sofern es die Petersilie hergibt, das ihr Dampf, vermeintliches Spiegelbild fremder Kochtöpfe, in der von jenen konventionellen Paradigmatik stände. Und das ist doch alles was Sie repräsentieren. Und dolcht mich bei letzterem doch wiederum Sie werten es als Borgia-Dolch. Nicht meiner Intension gegen Sie – das liegt mir seit ehedem fern der rational objektiven Sachlage. Auch wenn es nicht ganz ´semantisch zutreffend ist´ den Satz anderer Idealisten, jenem Erwähnten bezügl. der 1987 Ereignisse, zu zitieren: „Ich spiele in einer andere Liga als Sie/ihr“ ~ davon die noch andere Liga. Und genau das scheint Ihnen befremdend … und ich gebe hinzu, anderen auch. Insofern kann ´Denkfreiheit´ „Die Gedanken sind frei … bla tröt“ da kaum was ausrichten und ist doch wohl vielmehr ´semantische Prosa´ der Grammatik bzw. Konstruktivismus dessen.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s