Platzhalterprosa

Heinz Koch ist nicht nur -wenn ich recht sehe- der bedeutendste Theatermacher Neu-Ulms, sondern auch Vorsitzender des Win Clubs. In dieser Position kündigte er nun der erst kürzlich eingestellten Citymanagerin mit der Behauptung, die Kündigung sei notwendig gewesen. Diese schlichte Meldung bläst die Zeitung zu einem langen Bericht auf, in dem nichts anderes steht als eben diese behauptete Notwendigkeit.
Die Zeitung, die sonst gerne klagt über zu wenig Platz, hat ihn hier verschwendet. Warum? Aus Loyalität gegenüber dem einstigen Redakteur der Zeitung? Ein anderer Grund war nicht zu erkennen.
Für diese viele heiße Luft verbraucht der Schreiber auch noch einen Kommentar, in dem er feststellt, hinter Kochs Entscheidung stünden Gründe, die er jedoch nicht nennen will. Und außerdem: „Heinz Koch hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er keine Citymanagerin braucht.“ Ach so, jetzt kann man wenigstens etwas erahnen.

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Ein Gedanke zu “Platzhalterprosa

  1. ihr habt da aber auch vollgestopfte Informations-Zeitungen! Das ist nur noch Kryptologie der Menschlichkeit.

    Damals gabs Pikapatulamilisutraja auf einer Insel, … ist dann ins Meer gesprungen. Osterinsel?

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