Wahlkampf in der Provinz

Der Unternehmer, der populäre Walter Feucht betreibe einen schmutzigen Wahlkampf für den amtierenden OB Noerenberg (CSU), schreit die SPD und versucht den Rundumschlag Feuchts zu kontern, den der Walle im „Ulmer Spazz“ wie seinen inneren Schweine-Hund von der Kette ließ.
Vergebens. Sie treffen den Backmittelhersteller weder am Kopf noch in der empfindlichen Magengrube. Die SPD und auch die Freien Wähler können einfach nicht boxen. Jetzt darf man auf die Kampftaktik der Grünen gespannt sein, gegen Walter Feucht.Vielleicht holen sie die alten Lichterketten gegen rechts wieder aus dem Keller?

Der etwas blasse Herr Kroeger,Gegenkandidat Noerenbergs, hat nicht die geringsten populistischen Talente, darum versucht er es auf die etwas verstaubte feinere Art. Er habe sogar Visionen, bescheinigt ihm die SÜDwestpresse.Er wolle mehr Blumen und Bänke aufstellen im desaströsen Stadtbild Neu-Ulms, wofern da überhaupt von einem Bilde geredet werden kann.Auch mehr Raum für Kreativität wolle er umsetzen, also bitte, welch ein Gemeinplatz, diese sog. überall herum trompetete Kreativität.Ein Ladenhüter.
Auch müsse endlich ein Eventkonzept entwickelt werden für die Stadt,und auch das Donau-Ufer müsse „erlebbarer gestaltet“ werden. So als könnte man dem Bürger von der Politik her helfen, mehr zu erleben, als er will und kann.
Oh je, Kröger weiß wohl nicht genau, zu wem er reden soll. Zu den Studienrätinnen und Arztgattinnen reden doch schon die Grünen jede Menge moralisches Zeig. Die Wähler-Masse, die er bräuchte, will doch nichts als Freibier, seien wir ehrlich, und möglichst viel Ruhe vor der Politik.
Das weiß der Noernberg von der CSU, deshalb lässt er viele Entwürfe und Ideen in seinem Schreibtischsfriedhof einfach verwelken und vergammeln. Der Gerold Noerenberg weiß genau, wir sind in Neu Ulm doch nicht in Berlin,ja noch nicht einmal in der schnöseligen feinen Pinkelstadt Ulm. Nur immer langsam, denkt sich der Noerenberg und pennt noch eine Runde in seinem breiten Bett. Denn bald kommt die Faßnacht oder ist sie schon da? Und da braucht man viel Nerven und Schlaf. Also dreht er sich noch einmal um und furzt seinen bürger-fernen Gegnern leise grinsend in die Agenda.
Den Rest, den Kampf mit dem Säbel, besorgt für ihn schon der Walter Feucht, draußen überall. Er kann die Brötchen verkaufen, wie kein anderer.

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