Sprachliche Heuchelei

man darf gespannt sein, wie lange sie die sprachliche Anbiederung mit ihren Bürgerinnen und Bürgern noch durchhalten. Sonst haben sie ja für nichts Zeit, aber in der Sprache, da wollen sie den Kunden wenigstens schön tun und sich einschmeicheln.
Dabei ist es nur bigott und falsch, denn grammatisch ist seit jeher alles geregelt, in der deutschen Grammatik findet weder Ausgrenzung noch Bevorzugung statt. Der Bürger meint die Bürger und selbstverständlich auch die Bürgerin.

Wie läppisch und falsch tönt daher immer der Herr Gysi mit seinen „Verbraucherinnen und Verbrauchern“. Er könnte einfach die oder der Verbraucher sagen. Aber nein, er möchte supernett wirken, der niedliche Kleine mit der flinken Sprachfälscher-Zunge. Im Traum erscheinen mir Leute seines Schlages immer als kleine Pimpfe auf Mamas Riesensofa, wo sie die fetten Matronen eincremen dürfen. .
Ich könnte diesen Typus allein wegen des unmännlichen Gesäusels schon nicht wählen.

Es widert mich an,wie sie den Weibern in den Arsch kriechen wollen. Als wäre weiblich schon ein Gütesiegel an und für sich. Als gäb es keine femininen Bissgurken in Amt und Würden überall, kaum zu ertragen,mit ihren Kübelhintern, scheußlichen Dauerwellen und grellen, grässlichen Stimmen.
Als sängen alle Frauen unisono im schönsten Sopran.

Es steckt etwas Gewalttätiges und Ideologisches in dieser verordneten Überschätzung weiblicher Natur. Freilich auch Ausgleich und Wiedergutmachung für erlittene Schmach und Qual mit den Männern einer völlig verkorksten Schöpfung.
Dennoch: können das die besseren, wohlgeratenen Frauen aushalten? Müssen sie diese getürkte Gnädigkeit nicht verachten? Wollen sie wirklich allesamt jetzt das „starke Geschlecht“ ersetzen und neben den unersprießlichen, hässlichen Kraftmeiern als Kraftmeierinnen fungieren? Was tun sie sich an, die Quotenfrauen, auf ihren männlichen Sprossen nach ganz oben? Und wie schändlich unterschätzt müssen sich Frauen fühlen, die noch nie eine Quotenregelung brauchten, um als besondere, hervorstechende Individuen bekannt zu sein?
Man sehe sich diese Frauen nur einmal genauer an, die ständig die Trommel rühren für die Quote. Die meisten von ihnen würden ohne diese Krücke tatsächlich nichts werden können. Dass sie es damit dann schaffen, beschämt und beschädigt uns alle, Frauen und Männer.
Es ist mit den Frauen allmählich nichts anderes als mit den Schwulen. Auch sie muss man immerzu eigens nennen und hervorheben, dass sie sich nicht diskriminiert fühlen. Statt dass sie stolz wären auf ihre Besonderheit außer der Reihe, wollen sie unbedingt als normal eingestuft werden. Welches irre Gütesiegel: Normal?

Wenn das alles nur Ãœbergangslösungen wären, aber ich fürchte man missbraucht, ja zementiert hier ehemalige Natur- Holzwege und schändet zur Not auch die sprachliche Schönheit des Deutschen. –

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